Der Grittibänz, in der Deutschschweiz auch Grättimaa oder Elggermaa genannt, wird traditionell am 6. Dezember, dem Samichlaus-Tag, verspiesen. In manchen Regionen ist das Bestreuen mit Hagelzucker ein Muss und auch beim Zuckeranteil gibt es klare Vorstellungen. Dieses Rezept kommt ganz ohne Zucker aus und enthält alternativ etwas Zimtpulver. „Grätte“ und „gritte“ stammt übrigens vom Wort „grätschen“, was so viel wie „die Beine spreizen“ heisst. Und Bänz ist der Übername von Benedikt. In Deutschland nennt man diese putzigen Hefepersönlichkeiten auch Weckmann, Stutenkerl oder Klausenmann.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
Bastle dir die Grittibänzen ganz nach deinen Vorstellungen: Zipfelmütze, Schal, Schuhbändel, Gürtel, Franseln, Täschli – ja sogar Grittifrauen mit Zöpfen: das und noch viel mehr kannst du mit kleinen Teigstückchen fabrizieren. Oder wie wär’s mit einer selbstgehäkelten Mütze oder einem Gritti-Schal aus Stoffresten? Oder einem Glöcklein um den Hals? Mit Rosinen und Nüssen ausgestattet, offenbart diese Truppe ihre wahre Schönheit erst während dem Backen und jeder einzelne von ihnen hat seinen ganz persönlichen Schalk im Gesicht. Sicher werden sie auch in deiner Familie viele kleine und grosse Augen zum Strahlen bringen.
Ne Grittibänz han i,
Lang möchti ne ha,
Dä byss i gwüss währli
Jetzt no nit grad a.
Er macht mi zwar gluschtig,
Dä knuschperig Gsell,
Vo Züpfeteig bachet,
Nit z dunkel, nit z hell.
Ne Grittibänz han i,
S het gwüss no vil dra.
Jetz chan i nümm warte,
I byssen e a.
Dieses Rezept ist für 6 Grittibänze ausgelegt. Teiggewicht vor dem Backen: 250g. Dafür benötigst du 1kg Mehl. Falls du die Bänze gerne etwas süsser hast so kannst du diese nach dem Bestreichen mit Hagelzucker bestreuen.
In meinem Video-Tutorial zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du schöne und vor allem luftige, langfasrige Grittibänze ganz einfach selber machen kannst. Oder schau dir mein Instagram Speedy-Tutorial an.
Poolish/Vorteig Am Abend in der Knetschüssel (oder alternativ in einer kleinen Schüssel) 2g Hefe in 200g Milch auflösen, 200g Mehl dazugeben und mit einem Löffel gut mischen. 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Bedecken und über Nacht im Kühlschrank gären lassen. Am nächsten Tag ist der Poolish mit vielen Bläschen ausgestattet und hat sein Volumen mindestens verdoppelt.
Hauptteig 460g Milch, 100g Butter und den Vorteig mindestens eine halbe Stunde vor Erstellung des Hauptteiges aus dem Kühlschrank nehmen.
Jetzt alle Zutaten ausser der Butter bei niedrigster Stufe 5 Minuten mischen. Weitere 5 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Dann die weiche Butter Stückchen für Stückchen dazugeben und einarbeiten lassen. Nochmals 5-10 Minuten auf zweiter Stufe kneten bis ein weicher, elastischer Teig entstanden ist. Achtung: nicht zu schnell kneten, sonst wird der Teig zu warm und „zerläuft“. Luftdicht bedeckt während 60–90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig sollte nach dieser Zeit merklich an Volumen zugelegt haben.
Formen
Nicht vergessen, jetzt den Backofen bei 200° vorzuheizen.
Auf wenig Mehl und ohne den Teig allzu fest zu entgasen 6 Teiglinge à 250g abstechen. Dies geht am besten mit der starren Teigkarte. Hast du zu viel Teig abgestochen, wieder etwas abnehmen und das Stückchen – ohne nochmaliges Kneten – unter den nächsten Teigling legen. Den übrig gebliebenen Teig (gut 200g) für die Dekorationen beiseite stellen und bis zur Verwendung abdecken, damit er nicht austrocknet.
Die Teiglinge zu einer Kugel einschlagen (den Teig von aussen gegen innen falten und leicht andrücken) und vorsichtig, mit wenig Druck, zu einem Zylinder formen. Dieser Vorgang trägt wesentlich dazu bei, dass die Krume luftig, wattig und langfasrig wird. Wie das geht, zeige ich dir im Video-Tutorial. Dann die Zylinder ca. 10 Minuten bedeckt entspannen lassen. So reissen sie nicht beim weiter verarbeiten.
Die Zylinder sanft zu „Kegeln mit Kopf“ rollen: mit einer Hand vertikal den Hals „einrollen“ und gleichzeitig mit der anderen Hand in die Länge Rollen und am Ende/an den Gritti-Füssen leicht zuspitzen. Dann nochmals 10 Minuten Ruhe.
Verzieren
Wenn du etwas flachere Grittibänze möchtest, musst du die Kegel jetzt etwas flachdrücken. Und zwar von Kopf bis Fuss… Ich persönlich finde dickbauchige Grittibänze sehr süss!
Jetzt mit der starren Teigkarte oder einem scharfen Küchenmesser (ohne Zacken) die Arme und Beine einschneiden. Arme je nach Wunsch verschränkt oder seitlich hinlegen. Die Beine spreizen. Dann mit dem beiseite gelegten Teig die Accessoires kreieren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Bestreichen
Direkt nach dem Verzieren das erste Mal mit dem Ei-Anstrich bepinseln. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Kurz vor dem Backen nochmals bestreichen. Nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen.
Backen
Ohne Dampf und ohne die Ofentüre zu öffnen ca. 22-25 Minuten bei maximal 200°C backen. Für einen schönen Glanz sofort nach dem Backen mit Milchwasser abstreichen. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Happy Chlaus!
Am Aussehen muss ich noch ein bisschen üben, aber sie sind sehr fein geworden und waren schnell wieder weg. Danke für dieses feine Rezept. Ganz liebe Grüsse Barbara
Hoi Katharina
Ohne flach zu drücken, gibt es wirklich Dickbäuche .
Aber nun muss ich noch warten bis sie ausgekühlt sind.. schrecklich diese äs warten 🙂
Liebs Grüessli und einen schönen besinnlichen
1. Advent
Hoi Carlo – ich hoffe, sie waren lecker, deine Dickbäucher. Sind sehr, sehr herzig! Danke und dir und deiner Familie auch eine schöne Vorweihnachtszeit, Katharina
Vielen Dank für das tolle Rezept und die Video Leitung!
Ich möchte für 12 Kleinkinder Grittibänze backen. Kann ich einfach die halbe Teigmenge abstechen und 12 kleinere Männli machen oder werden sie dann evt zu trocken?
Liebe Yvonne – du kannst die Teigstücke ganz nach deinem Gusto portionieren, musst sie einfach wenn sie kleiner sind weniger lang backen. Grüsse, Katharina
Eine Freundin wollte einen « gaaaanz grossen » Grättimaa für ihren Weihnachts-Brunch. Mit nur der Hälfte der Zutaten kam dieser stattliche « Kerl » zustande und er wog über 1,200 kg!!!
Jööli – zuckersüss. Das Muster auf dem Bein ist sehr chic! Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie dickbauchig die werden. Deshalb erhalten sie von mir vor dem Formen noch einen Klacks darauf 😉 – Backgruss, Katharina
Die sind einfach so ober-putzig! Fast zu schade, um verspiesen zu werden. Naja, immerhin leben sie auf dem Foto weiter 😉 Liebsten Dank für die Bilder dieser Traummänner!
dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft Grittibänze zu backen – und dann auch noch eine ganze Grossfamilie… 🙂 Mit Deinem super Rezept klappt das auch wie von selbst. 🙂
Vor lauter Aufregung hatte ich bei den ersten 3en die Glasur vergessen… *grins*
LG
Susan
P.S: DANKE für Deine tollen Rezepte und Info’s rund ums Brot backen – Dein Buch habe ich beim Christkind bestellt 😉
Hoi Susan – eine tolle Familie ;-). Auch die nicht-lackierten schmecken sicher hervorragend 😉 Es freut mich, dass dir meine Arbeit gefällt. Und ich wünsche dir weiterhin viel Vergnügen beim Brotbacken und hoffentlich bis bald. Danke für das süsse Foto! LG, Katharina
Liebe Katharina, ich stamme aus der deutschen Bodenseeregion. Meine Oma hat jedes Jahr „Schwiizermaane“ gebacken. So nennt man die Grittibänze dort.
Wunderschön, Deine Kreationen! Gesegnete Adventszeit wünscht Dir Gerlinde
Liebe Gerlinde – vielen Dank für deine Nachricht und deinen spannenden Input. Das habe ich jetzt noch nie gehört 😉 Auch dir eine besinnliche Adventszeit – beste Grüsse, Katharina
1. Advent mit Grittibänzen, die wunderbar zum Frühstück gemundet haben (statt Zopf). Habe das Rezept mit nur 400 g Milch (statt 460 g) im Hauptteig gemacht. Ist trotzdem gut gelungen. Wie sähe der Unterschied mit 460 g Milch aus? Was meinst du, Katharina?
Eine schöne Adventszeit allerseits!
Liebe Daniela – die sehen soooo süss aus – jööööö!!! Im Rezept hatte es einen kleinen Fehler im Vorteig. Aber ich denke es ist sowieso gut, wenn man die Flüssigkeit „nach Gefühl“ zugibt. Ist ja zudem bei jedem Mehl etwas unterschiedlich. Das hast du alles richtig gemacht :-). Weil zu weiche Teige – wenn man sie noch formen möchte – sind nicht so ideal. Ganz liebs Grüessli, Katharina
Katharina, ich hab noch eine Frage! Ich möchte einen grossen Grättimaa machen. Nehm also 500 g Teig. Wie sieht’s dann mit der Backzeit aus?
PS: meine Kerlchen wogen „nur“ 230 g als Teigling, sonst wär mir kein Teig für’s Dekorieren übrig geblieben. Sind aber schon recht gross geworden!
Hoi Patrizia – ja gell, die blähen sich recht auf in der Hitze 😉 Dickbäucher! Also ich würde sagen 35-40 Minuten. Kommt natürlich sehr auf die Hitze an. Ich glaube, du backst eher heiss? Am besten machst du die Klopfprobe oder misst die Kerntemperatur. Die sollte ca. 98° betragen. Grüessli, Katharina
Oups, zu spät, meine Grättimaa-Bande ist schon aus dem Ofen raus! Ist recht viel Arbeit für ein Samstagmorgen, diese Kerle „anzuziehen“! Hat aber total Spass gemacht, muss aber noch geübt werden!!! Frage, wie kann man verhindern, dass es die Weinbeeren verkohlt? Mit feucht machen? Ist das OK, die wartenden Grättimänner kühl zu stellen , während die ersten im Ofen sind?
Am Montag back ich nach dem korrigierten Rezept. Dieses schmeckt aber schon ganz gut und dank Deinem Video hab ich gelernt wie man die formt. Sehen wie ET aus die Teiglinge! Et voilà die sechser Bande! Einen hat’s verschneit!
Liebe Patrizia – eine putzige, hübsche und sicher feinduftende Gesellschaft !!! So herzig ;-). Ich denke das mit den verkohlten Weinbeeren hat mit der Backhitze zu tun. Misst du die Ofentemperatur mit einem Ofenthermometer? Sollte nicht heisser als 200° sein. Ja, ich mache das auch so, wenn ich in Etappen backen muss. Im Winter wenn es kalt ist, ist es super. Dann stelle ich sie an die frische Luft. Hey, weiterhin viel Spass beim Formen. Ich kann die Finger auch nicht von denen lassen 😉 Grüessli, Katharina
Hallo Katharina,
lässt sich das Rezept einfach halbieren und wenn ja, muss etwas Spezielles beachtet werden? Möchte dieses Rezept am Wochenende ausprobieren, damit ich dann am 6. „perfekte“ Grättimaa verschenken kann!
Danke für’s Helfen.
Liebe Patrizia – ja ohne Probleme. Bitte lade das neue PDF runter. Es hatte noch einen kleinen Fehler bei den Mengen im Rezept. Jetzt ist aber gut. Grüessli, Katharina
Liebe Isabelle – ja das kann man. Ein Rezept dazu habe ich aber noch nicht im Blog. Kann aber noch werden 😉 Ich würde 20-30% der Mehlmenge mit LM ersetzen, er muss jedoch sehr aktiv sein. Grüsse und bis bald – Katharina
Vielen Dank für deine Antwort. Das probiere ich gerne aus. Freue mich jetzt schon auf deine LM—Rezepte.
Kompliment für deine Blog Bin froh, dass ich ihn entdeckt habe.
Liebe Grüsse
Isabellee
Hoi Isabelle – das Mehl habe ich von einem Markt in Deutschland. Schau mal online nach oder im Reformhaus. Da erhält man es auch immer öfters. Kamutmehl finde ich ganz super. Und auch die Backeigenschaft sowie die Farbe ist toll! Grüessli, Katharina
Sebastian
Hallo Katharina,
vielen Dank für deine kreativen Ideen deiner Grittibänz. Habe sie mit Freuden nach gebacken :-).
Hier noch ein Foto der Ergebnisse.
Hallo Sebastian – sehr schnuckelig. So süss! Sehen sehr happy aus! Da kommt mir gerade in den Sinn, dass ich noch eine Grittibänz-Idee für dieses Jahr brauche. Lass mich mal drüber nachdenken… Liebe Grüsse aus der Schweiz – Katharina
Liebe Eva – dann nichts wie los 😉 Hast du eine Haushaltswaage? Damit würde es am besten gehen. Ansonsten entsprechen 200g Milch ziemlich genau 2dl. Beste Grüsse und happy baking, Katharina
Hallo Katharina
Danke für deine Antwort. Im Reformhaus war ich erfolglos.
Ich habe selber eine Komo Getreidemühle und kann die Kamutkörner mahlen, aber wie gesagt, Kamutweissmehl ist mir bis jetzt nicht begegnet.
Werde deinen Rat gerne befolgen.
Besten Dank und Grüsse
Isabelle
Hoi Isabelle – ich hab mich jetzt ein bisschen umgeschaut. Tatsächlich schwierig. Irgend jemand eine Idee? Hatte eben mal eine grössere Charge gekauft. Aber Kamutmehl ist so toll – ich brauche auch bald wieder ;-). Und HELLES! Gruss, Katharina
Ich bin dieses Wochenende auf deinen absolut tollen und schönen (!) Blog gestossen.
Ich bin daran, mich an meinen ersten Sauerteig zu wagen (das erste Anstellgut nach Rezept von Malin Elmlid von „The Bread Exchange“ ist am Werden…) und über Umwege auf deine Seite und deinen Online-Shop gestossen. Nun habe ich gerade das Grittibänz-Rezept gelesen (ist ja zwar nicht die Saison dafür). Darin schreibst du, dass der Teig „auf Stufe 2 geknetet“ werden soll. Ich gehe deshalb davon aus, dass du den Teig mit einer Maschine knetest. Darf ich dich fragen, welche du hast/empfiehlst? Ich habe bis jetzt nämlich noch keine (habe meine Teige bisher von Hand geknetet) und überlege, mir eine anzuschaffen. Danke schon jetzt für deinen Tipp.
Liebe Daniela – freut mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Wenn du dich für Sauerteig interessierst, bist du hier goldrichtig 😉 Werde laufend neue Rezepte publizieren. Ich knete sehr viele Teige von Hand. Finde aber, eher schwerere Teige mit der Maschine einfacher. Habe eine Kenwood Chef, mit Teig-Knethaken. Kann man als Zubehör dazukaufen. Und lohnt sich wirklich. Lad doch mal ein Bild hoch, sobald du was gebacken hast. Und falls du auf Instagram bist, folge mir. Da publiziere ich fast täglich über was ich so backe… Ganz liebe Grüsse, Katharina
Vielen Dank für deine schnelle Antwort. So lieb. Werde dich gleich auf Instagram „besuchen“ und dir sehr gerne folgen.
Gerne lade ich bei Gelegenheit einmal ein Bild hoch.
Sag, bietest du auch Kurse an oder ist so etwas geplant?
Herzliche Grüsse, Daniela
Hoi Daniela – super, ich freue mich! Ja, Kurse sind geplant und teilweise schon fixiert. Details kann ich aber noch nicht preisgeben. Wenn du mir auf Instagram folgst – und auch dish__up auf Instagram – wirst du davon hören. Ganz liebe Grüsse, Katharina
Der alljährliche Weihnachtsbäckerei-Renner aus dem BesondersGut-Blog: meine allerliebsten, zweifarbigen Grittibänzen - auch als Grättimaa, Elggermaa oder Hanselmaa bekannt. Wie es geht? Ein bisschen Teig, ein bisschen Kakao, ein bisschen Butter und ganz viel Fantasie - und schon fabrizierst du deine eigene Grittibänz-Familie für deine Liebsten. Persönlichkeiten mit bunten Mützen, Knöpfen, Zöpfen und Gurten :-) Uuuuuunbedingt [...]
Mein sündig-buttriges Rezept für authentische Brioches: jetzt hier im Blog! Zudem verrate ich dir alle meine Killer-Tipps auf dem Weg zu diesem einzigartigen Gaumenschmaus. Noch keine Brioche-Form(en)? Im Onlineshop von BesondersGut findest du unsere original französischen Briocheformen in der Grösse "mini" oder "gross". Hier lang. Schwierigkeit Zeitplan Am Tag zuvor: Teig herstellen, 45 Minuten [...]
Auf der Webseite „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ ist allerhand Interessantes über das „pane ticinese“ zu erfahren. Zum Beispiel, dass es von den Schweizern ursprünglich aus Italien adaptiert und bereits im 14. Jahrhundert von Tessiner Bäckereien angeboten wurde. Oder dass es in der italienischen Schweiz unter diversen, nach Region unterschiedlichen Namen bekannt ist. So heisst es …
Grittibänz
Der Grittibänz, in der Deutschschweiz auch Grättimaa oder Elggermaa genannt, wird traditionell am 6. Dezember, dem Samichlaus-Tag, verspiesen. In manchen Regionen ist das Bestreuen mit Hagelzucker ein Muss und auch beim Zuckeranteil gibt es klare Vorstellungen. Dieses Rezept kommt ganz ohne Zucker aus und enthält alternativ etwas Zimtpulver. „Grätte“ und „gritte“ stammt übrigens vom Wort „grätschen“, was so viel wie „die Beine spreizen“ heisst. Und Bänz ist der Übername von Benedikt. In Deutschland nennt man diese putzigen Hefepersönlichkeiten auch Weckmann, Stutenkerl oder Klausenmann.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt
Bastle dir die Grittibänzen ganz nach deinen Vorstellungen: Zipfelmütze, Schal, Schuhbändel, Gürtel, Franseln, Täschli – ja sogar Grittifrauen mit Zöpfen: das und noch viel mehr kannst du mit kleinen Teigstückchen fabrizieren. Oder wie wär’s mit einer selbstgehäkelten Mütze oder einem Gritti-Schal aus Stoffresten? Oder einem Glöcklein um den Hals? Mit Rosinen und Nüssen ausgestattet, offenbart diese Truppe ihre wahre Schönheit erst während dem Backen und jeder einzelne von ihnen hat seinen ganz persönlichen Schalk im Gesicht. Sicher werden sie auch in deiner Familie viele kleine und grosse Augen zum Strahlen bringen.
Beat Jäggi
Schwierigkeit

Zeitplan
Zutaten
Zubereitung
Zubereitung
Dieses Rezept ist für 6 Grittibänze ausgelegt. Teiggewicht vor dem Backen: 250g. Dafür benötigst du 1kg Mehl. Falls du die Bänze gerne etwas süsser hast so kannst du diese nach dem Bestreichen mit Hagelzucker bestreuen.
In meinem Video-Tutorial zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du schöne und vor allem luftige, langfasrige Grittibänze ganz einfach selber machen kannst. Oder schau dir mein Instagram Speedy-Tutorial an.
Poolish/Vorteig
Am Abend in der Knetschüssel (oder alternativ in einer kleinen Schüssel) 2g Hefe in 200g Milch auflösen, 200g Mehl dazugeben und mit einem Löffel gut mischen. 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Bedecken und über Nacht im Kühlschrank gären lassen. Am nächsten Tag ist der Poolish mit vielen Bläschen ausgestattet und hat sein Volumen mindestens verdoppelt.
Hauptteig
460g Milch, 100g Butter und den Vorteig mindestens eine halbe Stunde vor Erstellung des Hauptteiges aus dem Kühlschrank nehmen.
Jetzt alle Zutaten ausser der Butter bei niedrigster Stufe 5 Minuten mischen. Weitere 5 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Dann die weiche Butter Stückchen für Stückchen dazugeben und einarbeiten lassen. Nochmals 5-10 Minuten auf zweiter Stufe kneten bis ein weicher, elastischer Teig entstanden ist. Achtung: nicht zu schnell kneten, sonst wird der Teig zu warm und „zerläuft“.
Luftdicht bedeckt während 60–90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Der Teig sollte nach dieser Zeit merklich an Volumen zugelegt haben.
Formen
Nicht vergessen, jetzt den Backofen bei 200° vorzuheizen.
Auf wenig Mehl und ohne den Teig allzu fest zu entgasen 6 Teiglinge à 250g abstechen. Dies geht am besten mit der starren Teigkarte. Hast du zu viel Teig abgestochen, wieder etwas abnehmen und das Stückchen – ohne nochmaliges Kneten – unter den nächsten Teigling legen. Den übrig gebliebenen Teig (gut 200g) für die Dekorationen beiseite stellen und bis zur Verwendung abdecken, damit er nicht austrocknet.
Die Teiglinge zu einer Kugel einschlagen (den Teig von aussen gegen innen falten und leicht andrücken) und vorsichtig, mit wenig Druck, zu einem Zylinder formen. Dieser Vorgang trägt wesentlich dazu bei, dass die Krume luftig, wattig und langfasrig wird. Wie das geht, zeige ich dir im Video-Tutorial. Dann die Zylinder ca. 10 Minuten bedeckt entspannen lassen. So reissen sie nicht beim weiter verarbeiten.
Die Zylinder sanft zu „Kegeln mit Kopf“ rollen: mit einer Hand vertikal den Hals „einrollen“ und gleichzeitig mit der anderen Hand in die Länge Rollen und am Ende/an den Gritti-Füssen leicht zuspitzen. Dann nochmals 10 Minuten Ruhe.
Verzieren
Wenn du etwas flachere Grittibänze möchtest, musst du die Kegel jetzt etwas flachdrücken. Und zwar von Kopf bis Fuss… Ich persönlich finde dickbauchige Grittibänze sehr süss!
Jetzt mit der starren Teigkarte oder einem scharfen Küchenmesser (ohne Zacken) die Arme und Beine einschneiden. Arme je nach Wunsch verschränkt oder seitlich hinlegen. Die Beine spreizen. Dann mit dem beiseite gelegten Teig die Accessoires kreieren. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Bestreichen
Direkt nach dem Verzieren das erste Mal mit dem Ei-Anstrich bepinseln. Nochmals 20 Minuten gehen lassen. Kurz vor dem Backen nochmals bestreichen. Nach Wunsch mit Hagelzucker bestreuen.
Backen
Ohne Dampf und ohne die Ofentüre zu öffnen ca. 22-25 Minuten bei maximal 200°C backen. Für einen schönen Glanz sofort nach dem Backen mit Milchwasser abstreichen. Auf einem Gitter abkühlen lassen. Happy Chlaus!
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51 replies to “Grittibänz”
evelyn.dega
Immer wieder schön und köstlich…
blondie30
Tolles Rezept. Sind sehr fein geworden wenn auch etwas dick. Das Verzieren muss ich noch üben!
Barbara
Am Aussehen muss ich noch ein bisschen üben, aber sie sind sehr fein geworden und waren schnell wieder weg. Danke für dieses feine Rezept. Ganz liebe Grüsse Barbara
Katharina Arrigoni
Hoi Barbara – oh ja die sehen putzig und hochfein aus! Glaube ich, dass die nicht lange überlebt haben! Herzliche Grüsse, Katharina
patrizia
oups Foto vergessen! voilà
Katharina Arrigoni
Zuckersüess – DANKE liebe Patrizia!
pattizia
Alle Jahre wieder! Und einen Schneeball gab‘s auch noch aus dem Restteig! Yummy!
Carlo
Hoi Katharina
Ohne flach zu drücken, gibt es wirklich Dickbäuche .
Aber nun muss ich noch warten bis sie ausgekühlt sind.. schrecklich diese äs warten 🙂
Liebs Grüessli und einen schönen besinnlichen
1. Advent
Carlo
Katharina Arrigoni
Hoi Carlo – ich hoffe, sie waren lecker, deine Dickbäucher. Sind sehr, sehr herzig! Danke und dir und deiner Familie auch eine schöne Vorweihnachtszeit, Katharina
Yvonne
Liebe Daniela
Vielen Dank für das tolle Rezept und die Video Leitung!
Ich möchte für 12 Kleinkinder Grittibänze backen. Kann ich einfach die halbe Teigmenge abstechen und 12 kleinere Männli machen oder werden sie dann evt zu trocken?
Liebe Grüsse
Yvonne
Katharina Arrigoni
Liebe Yvonne – du kannst die Teigstücke ganz nach deinem Gusto portionieren, musst sie einfach wenn sie kleiner sind weniger lang backen. Grüsse, Katharina
Roswitha
Liebe Katharina, das Rezept ist toll. Die Bänzen schmecken auch im Oktober schon!
Katharina Arrigoni
Super! Vielleicht kannst du ja noch ein Bild übermitteln? Grüessli, Katharina
Patrizia
Und noch die ungebackene Ansicht.
Patrizia
Eine Freundin wollte einen « gaaaanz grossen » Grättimaa für ihren Weihnachts-Brunch. Mit nur der Hälfte der Zutaten kam dieser stattliche « Kerl » zustande und er wog über 1,200 kg!!!
Katharina Arrigoni
Jööli – zuckersüss. Das Muster auf dem Bein ist sehr chic! Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie dickbauchig die werden. Deshalb erhalten sie von mir vor dem Formen noch einen Klacks darauf 😉 – Backgruss, Katharina
Patrizia
Und der „Chef“ der Bande, ein 400 gr Teigling!
Katharina Arrigoni
Wer hätte nicht gerne einen so friedlich guckenden Chef – der könnte einem keine Lohnerhöhung ausschlagen! Grüessli, Katharina
Patrizia
Halbe Teigmenge für dieses Trio!
Katharina Arrigoni
Die sind einfach so ober-putzig! Fast zu schade, um verspiesen zu werden. Naja, immerhin leben sie auf dem Foto weiter 😉 Liebsten Dank für die Bilder dieser Traummänner!
Theodora
Danke fuer die tolle Beschreibung
Katharina Arrigoni
Liebe Theodora – sehr, sehr herzig. Und gern geschehen – liebe Grüsse, Katharina
Susan
Liebe Katharina,
dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft Grittibänze zu backen – und dann auch noch eine ganze Grossfamilie… 🙂 Mit Deinem super Rezept klappt das auch wie von selbst. 🙂
Vor lauter Aufregung hatte ich bei den ersten 3en die Glasur vergessen… *grins*
LG
Susan
P.S: DANKE für Deine tollen Rezepte und Info’s rund ums Brot backen – Dein Buch habe ich beim Christkind bestellt 😉
Katharina Arrigoni
Hoi Susan – eine tolle Familie ;-). Auch die nicht-lackierten schmecken sicher hervorragend 😉 Es freut mich, dass dir meine Arbeit gefällt. Und ich wünsche dir weiterhin viel Vergnügen beim Brotbacken und hoffentlich bis bald. Danke für das süsse Foto! LG, Katharina
Vonlanthen Gerlinde
Liebe Katharina, ich stamme aus der deutschen Bodenseeregion. Meine Oma hat jedes Jahr „Schwiizermaane“ gebacken. So nennt man die Grittibänze dort.
Wunderschön, Deine Kreationen! Gesegnete Adventszeit wünscht Dir Gerlinde
Katharina Arrigoni
Liebe Gerlinde – vielen Dank für deine Nachricht und deinen spannenden Input. Das habe ich jetzt noch nie gehört 😉 Auch dir eine besinnliche Adventszeit – beste Grüsse, Katharina
Daniela
1. Advent mit Grittibänzen, die wunderbar zum Frühstück gemundet haben (statt Zopf). Habe das Rezept mit nur 400 g Milch (statt 460 g) im Hauptteig gemacht. Ist trotzdem gut gelungen. Wie sähe der Unterschied mit 460 g Milch aus? Was meinst du, Katharina?
Eine schöne Adventszeit allerseits!
Katharina Arrigoni
Liebe Daniela – die sehen soooo süss aus – jööööö!!! Im Rezept hatte es einen kleinen Fehler im Vorteig. Aber ich denke es ist sowieso gut, wenn man die Flüssigkeit „nach Gefühl“ zugibt. Ist ja zudem bei jedem Mehl etwas unterschiedlich. Das hast du alles richtig gemacht :-). Weil zu weiche Teige – wenn man sie noch formen möchte – sind nicht so ideal. Ganz liebs Grüessli, Katharina
Patrizia
Katharina, ich hab noch eine Frage! Ich möchte einen grossen Grättimaa machen. Nehm also 500 g Teig. Wie sieht’s dann mit der Backzeit aus?
PS: meine Kerlchen wogen „nur“ 230 g als Teigling, sonst wär mir kein Teig für’s Dekorieren übrig geblieben. Sind aber schon recht gross geworden!
Katharina Arrigoni
Hoi Patrizia – ja gell, die blähen sich recht auf in der Hitze 😉 Dickbäucher! Also ich würde sagen 35-40 Minuten. Kommt natürlich sehr auf die Hitze an. Ich glaube, du backst eher heiss? Am besten machst du die Klopfprobe oder misst die Kerntemperatur. Die sollte ca. 98° betragen. Grüessli, Katharina
Patrizia
Oups, zu spät, meine Grättimaa-Bande ist schon aus dem Ofen raus! Ist recht viel Arbeit für ein Samstagmorgen, diese Kerle „anzuziehen“! Hat aber total Spass gemacht, muss aber noch geübt werden!!! Frage, wie kann man verhindern, dass es die Weinbeeren verkohlt? Mit feucht machen? Ist das OK, die wartenden Grättimänner kühl zu stellen , während die ersten im Ofen sind?
Am Montag back ich nach dem korrigierten Rezept. Dieses schmeckt aber schon ganz gut und dank Deinem Video hab ich gelernt wie man die formt. Sehen wie ET aus die Teiglinge! Et voilà die sechser Bande! Einen hat’s verschneit!
Katharina Arrigoni
Liebe Patrizia – eine putzige, hübsche und sicher feinduftende Gesellschaft !!! So herzig ;-). Ich denke das mit den verkohlten Weinbeeren hat mit der Backhitze zu tun. Misst du die Ofentemperatur mit einem Ofenthermometer? Sollte nicht heisser als 200° sein. Ja, ich mache das auch so, wenn ich in Etappen backen muss. Im Winter wenn es kalt ist, ist es super. Dann stelle ich sie an die frische Luft. Hey, weiterhin viel Spass beim Formen. Ich kann die Finger auch nicht von denen lassen 😉 Grüessli, Katharina
Patrizia
Hallo Katharina,
lässt sich das Rezept einfach halbieren und wenn ja, muss etwas Spezielles beachtet werden? Möchte dieses Rezept am Wochenende ausprobieren, damit ich dann am 6. „perfekte“ Grättimaa verschenken kann!
Danke für’s Helfen.
Katharina Arrigoni
Liebe Patrizia – ja ohne Probleme. Bitte lade das neue PDF runter. Es hatte noch einen kleinen Fehler bei den Mengen im Rezept. Jetzt ist aber gut. Grüessli, Katharina
Isabelle
Liebe Katharina
Kann man den Grittibänz–Teig auch nur mit Lievito Madre machen?
Vielen Dank für Deine Antwort.
Liebe Grüsse und eine schöne Adventszeit.
Isabelle
Katharina Arrigoni
Liebe Isabelle – ja das kann man. Ein Rezept dazu habe ich aber noch nicht im Blog. Kann aber noch werden 😉 Ich würde 20-30% der Mehlmenge mit LM ersetzen, er muss jedoch sehr aktiv sein. Grüsse und bis bald – Katharina
Isabelle
Liebe Katharina
Vielen Dank für deine Antwort. Das probiere ich gerne aus. Freue mich jetzt schon auf deine LM—Rezepte.
Kompliment für deine Blog Bin froh, dass ich ihn entdeckt habe.
Liebe Grüsse
Isabellee
Katharina Arrigoni
… gerne und danke für den Blumenstrauss 😉 bis bald, Katharina
Isabelle
…Oh habe noch vergessen zu fragen. Woher beziehst du Kamutweissmehl?
Danke und schönes Wochenende
Isabelle
Katharina Arrigoni
Hoi Isabelle – das Mehl habe ich von einem Markt in Deutschland. Schau mal online nach oder im Reformhaus. Da erhält man es auch immer öfters. Kamutmehl finde ich ganz super. Und auch die Backeigenschaft sowie die Farbe ist toll! Grüessli, Katharina
Sebastian
Hallo Katharina,
vielen Dank für deine kreativen Ideen deiner Grittibänz. Habe sie mit Freuden nach gebacken :-).
Hier noch ein Foto der Ergebnisse.
Beste Grüße aus Deutschland,
Sebastian
Katharina Arrigoni
Hallo Sebastian – sehr schnuckelig. So süss! Sehen sehr happy aus! Da kommt mir gerade in den Sinn, dass ich noch eine Grittibänz-Idee für dieses Jahr brauche. Lass mich mal drüber nachdenken… Liebe Grüsse aus der Schweiz – Katharina
Eva
Liebe Katharina
Das sieht alles so fein aus. Habe Lust mit backen zu beginnen.
Meine Frage: wie misst du 200g Milch ab?
Liebe Grüsse
Eva
Katharina Arrigoni
Liebe Eva – dann nichts wie los 😉 Hast du eine Haushaltswaage? Damit würde es am besten gehen. Ansonsten entsprechen 200g Milch ziemlich genau 2dl. Beste Grüsse und happy baking, Katharina
Isabelle
Hallo Katharina
Danke für deine Antwort. Im Reformhaus war ich erfolglos.
Ich habe selber eine Komo Getreidemühle und kann die Kamutkörner mahlen, aber wie gesagt, Kamutweissmehl ist mir bis jetzt nicht begegnet.
Werde deinen Rat gerne befolgen.
Besten Dank und Grüsse
Isabelle
Katharina Arrigoni
Hoi Isabelle – ich hab mich jetzt ein bisschen umgeschaut. Tatsächlich schwierig. Irgend jemand eine Idee? Hatte eben mal eine grössere Charge gekauft. Aber Kamutmehl ist so toll – ich brauche auch bald wieder ;-). Und HELLES! Gruss, Katharina
Daniela
Liebe Katharina
Ich bin dieses Wochenende auf deinen absolut tollen und schönen (!) Blog gestossen.
Ich bin daran, mich an meinen ersten Sauerteig zu wagen (das erste Anstellgut nach Rezept von Malin Elmlid von „The Bread Exchange“ ist am Werden…) und über Umwege auf deine Seite und deinen Online-Shop gestossen. Nun habe ich gerade das Grittibänz-Rezept gelesen (ist ja zwar nicht die Saison dafür). Darin schreibst du, dass der Teig „auf Stufe 2 geknetet“ werden soll. Ich gehe deshalb davon aus, dass du den Teig mit einer Maschine knetest. Darf ich dich fragen, welche du hast/empfiehlst? Ich habe bis jetzt nämlich noch keine (habe meine Teige bisher von Hand geknetet) und überlege, mir eine anzuschaffen. Danke schon jetzt für deinen Tipp.
Herzliche Grüsse
Daniela
Katharina Arrigoni
Liebe Daniela – freut mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast. Wenn du dich für Sauerteig interessierst, bist du hier goldrichtig 😉 Werde laufend neue Rezepte publizieren. Ich knete sehr viele Teige von Hand. Finde aber, eher schwerere Teige mit der Maschine einfacher. Habe eine Kenwood Chef, mit Teig-Knethaken. Kann man als Zubehör dazukaufen. Und lohnt sich wirklich. Lad doch mal ein Bild hoch, sobald du was gebacken hast. Und falls du auf Instagram bist, folge mir. Da publiziere ich fast täglich über was ich so backe… Ganz liebe Grüsse, Katharina
Daniela
Vielen Dank für deine schnelle Antwort. So lieb. Werde dich gleich auf Instagram „besuchen“ und dir sehr gerne folgen.
Gerne lade ich bei Gelegenheit einmal ein Bild hoch.
Sag, bietest du auch Kurse an oder ist so etwas geplant?
Herzliche Grüsse, Daniela
Katharina Arrigoni
Hoi Daniela – super, ich freue mich! Ja, Kurse sind geplant und teilweise schon fixiert. Details kann ich aber noch nicht preisgeben. Wenn du mir auf Instagram folgst – und auch dish__up auf Instagram – wirst du davon hören. Ganz liebe Grüsse, Katharina
Daniela
Super! Da freue ich mich und bin gespannt…! Ich wohne nur 40 Minuten von Dir entfernt 😉
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