Dieses Brot ist eine mit gesunden Fetten, Ballaststoffen und Eiweissen gespickte Abwandlung des Faulenzerbrotes aus meinem Buch „Schweizer Brot“. Ideal für alle, die nicht regelmässig neben der Teigschüssel stehen können oder wollen. Eine Teigmaschine ist auch nicht nötig. Alle Zutaten werden gemischt und wenn möglich, wird der Teig noch 2–3-mal im Vorbeigehen gefaltet. Aber das war’s denn auch schon. Ab jetzt kannst du ihn getrost vernachlässigen. Und ihn während 12-18 Stunden bei maximal 22 °C seinem Schicksal überlassen.
Und bitte lass dich nicht von der grossen Menge Wasser abschrecken: ja, der Teig ist sehr weich! Das kann für Ungeübte ziemlich angsteinflössend sein… Aber nur Mut, und nicht zum Mehlsack greifen! Die Sesamsamen, Sonnenblumenkerne und das Vollkornmehl werden sich noch ordentlich vollsaugen und die Situation bald etwas entschärfen 😉 Zudem wird der Teig mit jedem Mal falten dehnbarer und „strukturierter“.
12–18 Stunden später geht es dann weiter. Sobald der Teig luftig und im besten Fall blasig ist, wird er vorsichtig zu einer Kugel geformt und noch kurz in den Gärkorb legen. Vorsichtig heisst: die Luft bleibt möglichst im Teig, er sollte behandelt werden wie ein Mimöschen. Du wirst mit einem traumhaft luftigen und herrlich feuchten Brot belohnt – happy baking!
Es ist wichtig, den angegebenen Temperaturbereich einzuhalten. Ansonsten können sich die Gärzeiten stark verändern. Dein Anstellgut sollte zudem sehr aktiv sein. Wenn du auf milde Aromen stehst, verwendest du den Sauerteig am besten „jung“. Das heisst, auf oder kurz nach dem Zenit. Hier geht es zum Sauerteig-Stundenreport.
Hauptteig Spätabends oder am Morgen früh, massgebend ist dein Lebensfahrplan: alle Zutaten bis und mit Sonnenblumenkerne in die Teigschüssel geben und gut vermischen. Jetzt die restlichen Zutaten beigeben und von Hand 5–10 Minuten zu einem sehr feuchten und klebrigen Teig kneten. An den Händen und am Schüsselrand klebenden Teig mit der Teigkarte abkratzen und zum Teig geben. Bedecken und bei 20–22 °C 12–18 Stunden gären lassen.
Wenn möglich – und sonst nicht! – den Teig in der ersten Hälfte der Gehzeit 2–3-mal falten. Dazwischen immer wieder gut bedecken, damit der Teig nicht austrocknet.
Formen
Den weichen Teig mit der Teigkarte behutsam auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und sanft, mit möglichst wenig Handgriffen, zu einer Kugel einschlagen. Mit dem Schluss nach oben in einen runden Gärkorb oder eine mit einem Küchentuch ausgelegte Schüssel legen. Mit einem Küchentuch bedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Einschneiden und Backen
Die Teigkugel vorsichtig vom Gärkorb auf ein Backpapier stürzen und kurz vor dem Backen wie gewünscht einschneiden. Im sehr gut vorgeheizten Ofen zuerst 10 Minuten bei 240 °C mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Ofentüre öffnen, um den Dampf abzulassen. Dann weitere 45–45 Minuten bei 210 °C fertig backen. Für ein besonders knuspriges Brot die Ofentüre während den letzten 5 Minuten einen kleinen Spalt öffnen.
Sehr weiche Teige solltest du nicht zu tief einschneiden weil du sonst die Gefahr läufst, dass der Teig kollabiert.
Dieses Brot eignet sich sehr gut, um im Topf gebacken zu werden.
Salut Katharina
Gestern habe ich das Rezept probiert, mit weissem Sesam und im Topf gebacken. Der Teig ist schon sehr weich. Allerdings habe ich nur zweimal gefaltet. Besonders das Falten nach der Stockgare macht mir noch Mühe. Trau mich nicht so richtig…
Freu mich aufs neue Buch!
Liebe Barbara – danke für deine Nachricht. Du kannst sonst auch etwas weniger Wasser zum Teig geben, wie du dich wohl fühlst. Und dich nach und nach auf die angegebene Menge hocharbeiten. Ja, dieser Teig ist sehr weich und etwas widerspenstig im Handling. Grüsse und es freut mich, dass du am Buch interessiert bist. Herzlich, Katharina
Ich habe das Faulenzerbrot vom Buch vor ein paar Tage gemacht. Das erste Versuch habe ich 24 Stunden gären lassen – war aber so überfermentiert, war eher eine Basler Mehlsuppe als Brot :-0 . Dann habe ich gesehen, ich soll bei 22-23 Grad fermentiert. Aber sofort habe ich ein 2. Versuch gemacht, nur etwa 12 Stunden bei (einen 26/27 C warmen) Raumtemperatur gegärt, und es hat wunderbar geklappt! Schmeckt gut und sieht gut aus! Habe es in Haferflocken gewalzt.
Dieses Brot ist eben aus dem Ofen gekommen und ich bin sehr gespannt, wie es schmecken wird. Das ist mein 2. Versuch und ich bin begeistert, wie gut der Teig aufgeht. Der feuchte Teig verleitet tatsächlich dazu, mehr Mehl zu nehmen, dem habe ich aber widerstehen können. Am liebsten würde ich es sofort anschneiden, aber es soll ja noch etwas ruhen und abkühlen. Danke für das tolle Rezept
Liebe Katharina
Mein Faulenzerbrot kommt ohne Malz daher(noch nicht in meinem Backsortiment vorhanden), und mit 100g Ruchmehl und 400g Weizen Vollkornmehl (wir verarbeiten meist nur dunkle mehle, meistens Vollkorn).
Der Teig, naja, gewöhnungsbedürftig, aber das Ergebnis ist viel besser als ich erwartet hätte. Körner mag mein Mann nicht im Brot, aber ich habs nun ausprobiert mit weissem ungeschältem Seesam und Sonnenblumenkernen und siehe da, ihm hats geschmeckt .
Ein Problem hab ich aber bei allen meinen Broten, die Kruste wird nicht so recht knusprig. Ich backe im Gusseisentopf nach deiner Anleitung, habs nun auch schon probiert die letzten 5/10minuten das Brot auf dem Gitterrost fertig zu Backen. Kann es sein dass ich irgendwie zu viel „Dampf“ (habe einen Ofen ohne Dampf, lasse aber die Ofentüre nach dem der Deckel weggenommen wurde, kurz geöffnet, wie du schreibst) im Topf habe? Nach Ablauf der Backzeit ist das Brot v.a. an der Seite eher weich. Aber durch ist es und schmeckt wunderbar.
Vielen Dank fürs tolle Rezept
Hallo Sandy – wenn du die Zutaten änderst backst du natürlich nicht mehr das gleiche Brot. Zudem, wenn du mit dunklen Mehlen arbeitest, nimmt der Teig mehr Wasser auf. Also musst du die Wassermenge anpassen. Ich würde dir empfehlen, die Ofentemperatur zu messen. Knusprige Brot backst du, wenn du hohe Anfangshitze und viel Dampf hast. Wenn du im Topf backst, ist das Dampfproblem ja gelöst. Vorausgesetzt der Topf hat die richtige Grösse. In den letzten 5 Minuten kannst du die Ofentüre geöffnet lassen (der Deckel ist dann weg). Dann solltest du wirklich knuspriges Brot backen. Grüsse, Katharina
Hoi Maja – ja das könntest du. Allerdings musst du dann ev. etwas weniger Wasser zugeben, weil die Kerne ja noch aufsaugen und vorher nicht eingeweicht wurden. Behalte z.B. 50g Wasser zurück und gebe es dann „auf Sicht“ zu. Viel Vergnügen! Katharina
Katharina, ein tolles Rezept. Das Brot schmeckt auch mir sehr gut, obwohl ich nicht so der Körnerbrot-Fan bin. Ich habe es nur aus Liebe zu meiner Frau gebacken. ; ) Sie war total begeistert. Ich habe etwas weniger Wasser genommen und das Volumen kann sich sehen lassen., denk ich mal.
Aus Liebe backen – wie schön ist denn das! Vor allem, wenn daraus noch so ein tolles Brot resultiert. Gratuliere – und freut mich enorm – herzlichen Dank, dass du mit mir backst – Katharina
Liebe Katharina
Ich habe nun das Brot schon 2 mal gebacken.
Das erste mal hatte ich am Boden des Brotes eine „Wasserlinie“, und es war sehr feucht. Also 50 g weniger Wasser genommen, die Linie ist weg, aber das Brot ist trotzdem extrem feucht, die Krume klebt richtig am Messer. Es sieht ansonsten im Anschnitt aus wie auf Deinen Fotos, schön blasig.
Ich habe es wegen der Hitze nur kurz, ca 6 h bei Raumtemperatur stehen lassen und dann in den Kühlschrank gegeben. Der Teig war dann Blasig, gut formbar und ist auch im Ofen gut aufgegangen. Gebacken habe ich auf dem Stein bis innen 97 Grad erreicht waren.
Andere Rezepte von Dir sind mir sehr gut gelungen, daher frage ich mich, ob das Brot vielleicht einfach so sein soll? Ich würde es einfach luftig-leichter bevorzugen.
Vielleicht sollte ich nochmals das Wasser reduzieren?
Danke und liebe Grüsse, Bettina
Liebe Bettina – dieses Brot ist wirklich sehr feucht und in der Bearbeitung anspruchsvoll. Sinnvoll ist es (wenn Zeit vorhanden), den Teig mehrmals zu falten. Nach der Stockgare muss er mit Samthandschuhen angefasst werden, damit er nicht entgast. Ich kann nicht beurteilen, ob du weniger Wasser zugeben solltest. Hab den Teig nicht gesehen 😉 Aber ich würde dir empfehlen, das zu versuchen. Das Brot sollte, wenn alles klappt, wirklich sehr luftig werden. Beste Grüsse, Katharina
Liebe Katharina
Danke für Deine Antwort. In der Regel komme ich mit weichen Teigen mittlerweile gut zurecht. Ich werde es also nochmals probieren, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 🙂
Liebe Grüsse, Bettina
Dear Katharina,
This dough is waiting to be baked tomorrow morning. I however have a question for you because of your comment on sourness. How can I control it? I like the taste of the bread but sometimes it is just too sour and I would like something less sour. Is there a book you would recommend where I can read more about this? Or better still: could you write a blog entry about how to control the sourness of the bread?!
Thank you,
Sarah 🙂
Hallo Sarah – den Säuregrad kannst du mit verschiedenen Stellschrauben steuern. Wichtig ist, dass die Sauerteigkultur nicht zu hungrig ist. Sprich, du solltest sie wenn möglich auf dem „Höhepunkt“ (oder 1-3 Stunden danach) für ein Brot verwenden. Auch das Mehl hat einen Einfluss auf den Geschmack und auch die Temperatur, bei der der Teig gärt. Wenn du auf ein ganz mildes Brot aus bist, empfehle ich dir die klassische „French Method“ mit Gare bei Raumtemperatur (ohne Übernachtgare). Was aber nicht heisst, dass man mit Übernachtgare keine milden Brote fabrizieren kann – wenn man die anfangs erwähnten Punkte beachtet. Grüsse, Katharina
Gestern habe ich mich an dieses gespickte Faulenzerbrot gewagt. Heute morgen konnte ich dann eine köstliche Scheibe davon geniessen. Merci für das tolle Rezept! Ich schwebte (oder besser gesagt schwebe ich immer noch) im 7-Brot-Himmel *.* . Ich habe noch kurz zwei Fragen an dich.
Das Kugelformen bereitet mir Probleme… Da es ja ein sehr weicher Teig ist, wie formst du die Kugel? Analog der vorgehensweise beim Weizensauerteigbrot (Video Turitorial)?
Als ich meinen Gusseisentopf – bereits mit Backpapier ausgelegt – im Backofen bei Temparaturen über 250 ° aufwärmte, kam das Backpapier kohlrabenschwarz heraus… Wie würde das beim Dauer-Backpapier aussehen? Ist es überhaupt so flexibel, dass es sich für den GUsseisentopf eignet und wie hohe Temparaturen „mags verliide“.
Merci für dein Feedback. Freu mich schon auf meine nächste Backstunde.
Liebe Sina – danke für deine Rückmeldung. Schön, wenn Brot glücklich macht 😉 Bei weichen Teigen ist es wichtig, Struktur durch „falten“ aufzubauen. Also eher häufiger falten, bis der Teig stabil ist. Beim Formen die Kugel mit der Teigkarte oder den Händen „über den Tisch ziehen“. Das Dauer-Backpapier kannst du auf Mass zuschneiden. Wenn du oft im Topf backst, sicher empfehlenswert. Das Dauer-Backpapier kannst du langfristig locker auf 260 °C erhitzen, mittelfristig sogar auf 300 °C, ohne dass es Schäden nimmt. Ich werde das beim Produkt im Shop noch ergänzen. Grüsse, Katharina
Hoi Patrizia – well done Hansueli. Arbeitet brav 😉 Du machst das aber auch spitze! Danke für das Foto und deine immerwährende Freude am Brotbacken – Katharina
« Tu devrais faire brevêter cette recette » meinte mein Nachbar am Telefon als er sich für’s Brot bedankte! Leite das Kompliment direkt an Dich weiter, liebe Katharina!
Beim Anblick des doch sehr sehr weichen Teiges, dachte ich, dass ich einen neuen # einweihen muss … aber tadaaaaa #showusyourfuckedhansueli blieb mir erspart und ich bin recht zufrieden mit dem Resultat! Geschmacklich einfach herrlich! BRAVO!
Du bist gut 😉 musste gerade laut herauslachen (nicht nur wegen dem „Brevet“). Wenn du meinst, was ich meine… also das Brot sieht auf jeden Fall absolut Hammer aus! Freut mich sehr! Vielen Dank für’s fleissige Backen und die Fotos. Top! Und Gruss an Hansueli.
Guten Morgen Katharina! Bei uns riecht es schon nach frisch gebackenem Brot. Hab dein gespicktes Faulenzerbrot ausprobiert und was soll ich sagen, ich dachte nicht, dass das Brot so schön aufgeht bei diesem weichen Teig! Hab nur das Kamutmehl mit Hanfmehl ausgetauscht, bin gespannt wie es schmeckt!
Liebe Grüße aus Österreich,
Teresa
Hallo Teresa – das sind „Good News“. Danke! Mich würde natürlich brennend interessieren, wie das Brot ausschaut. Hast du es geknipst? Und sonst vielleicht das nächste Mal… Ja, der Teig ist beängstigend weich… wenn möglich Spannung durch Falten aufbauen. Aber auch ohne sind die Resultate nicht schecht… Danke für die tolle Rückmeldung, Gruss Katharina
Hallo Katharina,
Super, dass die Mehle nun auch noch die entsprechenden Nummern haben. Für viele „Nichtschweizer“ eine grosse Hilfe.
Werde das Faulenzerbort nächstens ausprobieren. Das Lieblingsbrot meiner Familie ist einfach Das Tessinerbrötli.
Viele Grüsse aus dem schönen Baden Württemberg Verena
Liebe Verena – gerne 😉 Werde das in Zukunft wenn möglich so durchziehen 😉 Vielleicht hast du ja Lust, ein Bild vom Faulenzerbrot hochzuladen, wenn du es gebacken hast. Viel Spass, Katharina
Wow Katharina, das sieht wiedermal super aus! Das kommt direkt auf meine to-bake-Liste für nächste Woche, nicht dass der Hansueli meint er sei hier in den Ferien und zum Faulenzer wird! Huii all diese verschiedenen Mehle! Yummy! Wenn ich meine Kamut-Chörnli selber mahle, ergibt dann das Kamut-Vollkornmehl???
Hast Du den Gärkorb mit Stoff bezogen, weil der Teig so weich ist?
Bonjour Patrizia – ja, das Brot wird dir sicher gefallen. Einfach den Gärprozess gut überwachen, v.a. da es bei dir in der Höhe ja schneller geht 😉 Mein Teig war wie geschrieben schon nach 12 Stunden reif. V.a. wenn du noch Malz zugibst… Er sollte luftig, aber nicht übergärt sein… Ja, also faulenzen darf Hansueli nicht. Dafür ist er nicht auf der Welt, gäll!!! Und ja, wenn du das ganze Korn mahlst, so hast du IMMER Vollkorn. Ausser vorher wurde der Keim entfernt, was nur in der Industrie gemacht wird. Damit das Mehl nicht zu schnell ranzig wird. Darf dann aber nicht mehr als Vollkornmehl verkauft werden. Grüessli und ich bin gespannt, wie das Brot geworden ist, Katharina
Hoi Patrizia – habe noch vergessen deine Frage zum Bezug im Gärkorb zu beantworten. Bei weichen Teigen ist das sehr praktisch, ja. Dann klebt es nicht so. Man muss sie nicht mal gross bemehlen. Ich habe die jetzt auf vielfachen Wunsch auch im Online-Shop. Und wie ich merke, sind sie sehr beliebt. Ehrlich gesagt, brauchte ich sie vorher nicht, aber jetzt immer mehr. Grüessli, Katharina
Bonjour Katharina, danke für Deine Antwort. Irgendwo muss ich auch noch so ein Ding haben! Kann somit grad eingeweiht werden!
Wenn man das ASG aus dem Kühlschrank nimmt und dann füttert, gilt dies dann schon als 1. Auffrischung?
Happy baking monday!
Die Namensgebung für mein neues Rezept gestaltete sich etwas schwierig. Zu lang, zu umständlich! Also habe ich mich nach einer längeren, ausgangslosen Namensfindungsphase für einen aus den vier Anfangsbuchstaben der Hauptzutaten bestehenden „Fantasienamen“ entschieden. Auch am Rezept musste ich mehr als üblich herumtüfteln. Mir schwebte nämlich ein Brot vor, das zwar mit süssen Zutaten ausgestattet …
Hier kommt nun endlich die vegane, feinporige und luftige Version dieses Kakao-Zopfes... Und er steht meinem Klassiker geschmacklich wirklich in nichts nach ;-) Der Zopf ist ebenfalls nur dezent gesüsst, dieses Mal mit Ahornsirup. Und passt nicht nur perfekt zu süssen Aufstrichen, sondern ebenfalls zu einem schönen Stück Käse. Ich schmelze dahin... deshalb mein Fazit: [...]
Was hab ich mir in Teenagertagen die Augen leergeweint ob dieser romantischen Sissi-Trilogie. So einen Franz Joseph wollte ich unbedingt auch mal heiraten! Aber nebst diesem Historiendrama, Falco und Arnold Schwarzenegger muss ich sagen, dass mir die Österreicher vor allem wegen ihrer Gastfreundschaft, ihrer Lebensfreude, ihrem Dialekt und ihrer Gaumenschmäuse äusserst sympathisch sind. So konnte ich gerade …
Gespicktes Faulenzerbrot
Dieses Brot ist eine mit gesunden Fetten, Ballaststoffen und Eiweissen gespickte Abwandlung des Faulenzerbrotes aus meinem Buch „Schweizer Brot“. Ideal für alle, die nicht regelmässig neben der Teigschüssel stehen können oder wollen. Eine Teigmaschine ist auch nicht nötig. Alle Zutaten werden gemischt und wenn möglich, wird der Teig noch 2–3-mal im Vorbeigehen gefaltet. Aber das war’s denn auch schon. Ab jetzt kannst du ihn getrost vernachlässigen. Und ihn während 12-18 Stunden bei maximal 22 °C seinem Schicksal überlassen.
Und bitte lass dich nicht von der grossen Menge Wasser abschrecken: ja, der Teig ist sehr weich! Das kann für Ungeübte ziemlich angsteinflössend sein… Aber nur Mut, und nicht zum Mehlsack greifen! Die Sesamsamen, Sonnenblumenkerne und das Vollkornmehl werden sich noch ordentlich vollsaugen und die Situation bald etwas entschärfen 😉 Zudem wird der Teig mit jedem Mal falten dehnbarer und „strukturierter“.
12–18 Stunden später geht es dann weiter. Sobald der Teig luftig und im besten Fall blasig ist, wird er vorsichtig zu einer Kugel geformt und noch kurz in den Gärkorb legen. Vorsichtig heisst: die Luft bleibt möglichst im Teig, er sollte behandelt werden wie ein Mimöschen. Du wirst mit einem traumhaft luftigen und herrlich feuchten Brot belohnt – happy baking!
Es ist wichtig, den angegebenen Temperaturbereich einzuhalten. Ansonsten können sich die Gärzeiten stark verändern. Dein Anstellgut sollte zudem sehr aktiv sein. Wenn du auf milde Aromen stehst, verwendest du den Sauerteig am besten „jung“. Das heisst, auf oder kurz nach dem Zenit. Hier geht es zum Sauerteig-Stundenreport.
Schwierigkeit

Zeitplan
Zutaten
Zubereitung
Sauerteig-Basics auf einen Click
Hauptteig
Spätabends oder am Morgen früh, massgebend ist dein Lebensfahrplan: alle Zutaten bis und mit Sonnenblumenkerne in die Teigschüssel geben und gut vermischen. Jetzt die restlichen Zutaten beigeben und von Hand 5–10 Minuten zu einem sehr feuchten und klebrigen Teig kneten. An den Händen und am Schüsselrand klebenden Teig mit der Teigkarte abkratzen und zum Teig geben. Bedecken und bei 20–22 °C 12–18 Stunden gären lassen.
Wenn möglich – und sonst nicht! – den Teig in der ersten Hälfte der Gehzeit 2–3-mal falten. Dazwischen immer wieder gut bedecken, damit der Teig nicht austrocknet.
Formen
Den weichen Teig mit der Teigkarte behutsam auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und sanft, mit möglichst wenig Handgriffen, zu einer Kugel einschlagen. Mit dem Schluss nach oben in einen runden Gärkorb oder eine mit einem Küchentuch ausgelegte Schüssel legen. Mit einem Küchentuch bedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.
Einschneiden und Backen
Die Teigkugel vorsichtig vom Gärkorb auf ein Backpapier stürzen und kurz vor dem Backen wie gewünscht einschneiden. Im sehr gut vorgeheizten Ofen zuerst 10 Minuten bei 240 °C mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Ofentüre öffnen, um den Dampf abzulassen. Dann weitere 45–45 Minuten bei 210 °C fertig backen. Für ein besonders knuspriges Brot die Ofentüre während den letzten 5 Minuten einen kleinen Spalt öffnen.
Sehr weiche Teige solltest du nicht zu tief einschneiden weil du sonst die Gefahr läufst, dass der Teig kollabiert.
Dieses Brot eignet sich sehr gut, um im Topf gebacken zu werden.
Rezept als PDF ausdrucken
50 replies to “Gespicktes Faulenzerbrot”
barbaraingold
Salut Katharina
Gestern habe ich das Rezept probiert, mit weissem Sesam und im Topf gebacken. Der Teig ist schon sehr weich. Allerdings habe ich nur zweimal gefaltet. Besonders das Falten nach der Stockgare macht mir noch Mühe. Trau mich nicht so richtig…
Freu mich aufs neue Buch!
Katharina Arrigoni
Liebe Barbara – danke für deine Nachricht. Du kannst sonst auch etwas weniger Wasser zum Teig geben, wie du dich wohl fühlst. Und dich nach und nach auf die angegebene Menge hocharbeiten. Ja, dieser Teig ist sehr weich und etwas widerspenstig im Handling. Grüsse und es freut mich, dass du am Buch interessiert bist. Herzlich, Katharina
Whitney
Ich habe das Faulenzerbrot vom Buch vor ein paar Tage gemacht. Das erste Versuch habe ich 24 Stunden gären lassen – war aber so überfermentiert, war eher eine Basler Mehlsuppe als Brot :-0 . Dann habe ich gesehen, ich soll bei 22-23 Grad fermentiert. Aber sofort habe ich ein 2. Versuch gemacht, nur etwa 12 Stunden bei (einen 26/27 C warmen) Raumtemperatur gegärt, und es hat wunderbar geklappt! Schmeckt gut und sieht gut aus! Habe es in Haferflocken gewalzt.
Katharina Arrigoni
Sieht toll aus! Ja bei diesem Brot muss man die Fermentation ganz eng beobachten. Viele Grüsse, Katharina
Carmen
Innen schön fluffig…. so ein mega feines Brot, werde ich noch öfter backen 🙂
DANKE
Carmen
Wow – wieder so ein feines und schmackhaftes Brot. Danke Dir vielmals für die super Rezepte.
Und das Brot ist so knusprig,… hmmm.
Ich glaube, ich probiere alle Deine Brot Rezepte aus, bis jetzt sind alle mega fein geworden.
Grüessli Carmen
Katharina Arrigoni
Hoi Carmen- wow du bist ja richtig fleissig, so super! Herzlichen Dank und gutes Gelingen… herzlich, Katharina
Birgit
Dieses Brot ist eben aus dem Ofen gekommen und ich bin sehr gespannt, wie es schmecken wird. Das ist mein 2. Versuch und ich bin begeistert, wie gut der Teig aufgeht. Der feuchte Teig verleitet tatsächlich dazu, mehr Mehl zu nehmen, dem habe ich aber widerstehen können. Am liebsten würde ich es sofort anschneiden, aber es soll ja noch etwas ruhen und abkühlen. Danke für das tolle Rezept
Katharina Arrigoni
Hallo Birgit – sieht auf jeden Fall sehr toll aus. Und super, dass du der Mehl-Versuchung widerstehen konntest! Es liebs Grüessli, Katharina
sandy_b
Liebe Katharina
Mein Faulenzerbrot kommt ohne Malz daher(noch nicht in meinem Backsortiment vorhanden), und mit 100g Ruchmehl und 400g Weizen Vollkornmehl (wir verarbeiten meist nur dunkle mehle, meistens Vollkorn).
Der Teig, naja, gewöhnungsbedürftig, aber das Ergebnis ist viel besser als ich erwartet hätte. Körner mag mein Mann nicht im Brot, aber ich habs nun ausprobiert mit weissem ungeschältem Seesam und Sonnenblumenkernen und siehe da, ihm hats geschmeckt .
Ein Problem hab ich aber bei allen meinen Broten, die Kruste wird nicht so recht knusprig. Ich backe im Gusseisentopf nach deiner Anleitung, habs nun auch schon probiert die letzten 5/10minuten das Brot auf dem Gitterrost fertig zu Backen. Kann es sein dass ich irgendwie zu viel „Dampf“ (habe einen Ofen ohne Dampf, lasse aber die Ofentüre nach dem der Deckel weggenommen wurde, kurz geöffnet, wie du schreibst) im Topf habe? Nach Ablauf der Backzeit ist das Brot v.a. an der Seite eher weich. Aber durch ist es und schmeckt wunderbar.
Vielen Dank fürs tolle Rezept
Katharina Arrigoni
Hallo Sandy – wenn du die Zutaten änderst backst du natürlich nicht mehr das gleiche Brot. Zudem, wenn du mit dunklen Mehlen arbeitest, nimmt der Teig mehr Wasser auf. Also musst du die Wassermenge anpassen. Ich würde dir empfehlen, die Ofentemperatur zu messen. Knusprige Brot backst du, wenn du hohe Anfangshitze und viel Dampf hast. Wenn du im Topf backst, ist das Dampfproblem ja gelöst. Vorausgesetzt der Topf hat die richtige Grösse. In den letzten 5 Minuten kannst du die Ofentüre geöffnet lassen (der Deckel ist dann weg). Dann solltest du wirklich knuspriges Brot backen. Grüsse, Katharina
Maja
Liebe Katharina
Kann ich die Sonnenblumenkerne und den Sesam auch einfach weglassen oder sollen die dann durch Mehl ersetzt werden?
Liebe Grüsse,
Maja
Katharina Arrigoni
Hoi Maja – ja das könntest du. Allerdings musst du dann ev. etwas weniger Wasser zugeben, weil die Kerne ja noch aufsaugen und vorher nicht eingeweicht wurden. Behalte z.B. 50g Wasser zurück und gebe es dann „auf Sicht“ zu. Viel Vergnügen! Katharina
Claus-Peter
Katharina, ein tolles Rezept. Das Brot schmeckt auch mir sehr gut, obwohl ich nicht so der Körnerbrot-Fan bin. Ich habe es nur aus Liebe zu meiner Frau gebacken. ; ) Sie war total begeistert. Ich habe etwas weniger Wasser genommen und das Volumen kann sich sehen lassen., denk ich mal.
Katharina Arrigoni
Aus Liebe backen – wie schön ist denn das! Vor allem, wenn daraus noch so ein tolles Brot resultiert. Gratuliere – und freut mich enorm – herzlichen Dank, dass du mit mir backst – Katharina
Heidi Natter
Vielen Dank, ein ganz tolles Rezept und herrliches Brot ! Und vor allen Dingen, ein prima Rezept für Berufstätige. Werde ich
häufig backen !
Katharina Arrigoni
Hallo Heidi – wow das sieht aber ganz toll aus! Herzlichen Dank für dein Feedback und das Bild – Katharina
Sarah
can i use emmer or einkorn instead of kamut?
Katharina Arrigoni
Hallo Sarah – ja das funktioniert für dieses Rezept gut. Grüsse, Katharina
Bettina
Liebe Katharina
Ich habe nun das Brot schon 2 mal gebacken.
Das erste mal hatte ich am Boden des Brotes eine „Wasserlinie“, und es war sehr feucht. Also 50 g weniger Wasser genommen, die Linie ist weg, aber das Brot ist trotzdem extrem feucht, die Krume klebt richtig am Messer. Es sieht ansonsten im Anschnitt aus wie auf Deinen Fotos, schön blasig.
Ich habe es wegen der Hitze nur kurz, ca 6 h bei Raumtemperatur stehen lassen und dann in den Kühlschrank gegeben. Der Teig war dann Blasig, gut formbar und ist auch im Ofen gut aufgegangen. Gebacken habe ich auf dem Stein bis innen 97 Grad erreicht waren.
Andere Rezepte von Dir sind mir sehr gut gelungen, daher frage ich mich, ob das Brot vielleicht einfach so sein soll? Ich würde es einfach luftig-leichter bevorzugen.
Vielleicht sollte ich nochmals das Wasser reduzieren?
Danke und liebe Grüsse, Bettina
Katharina Arrigoni
Liebe Bettina – dieses Brot ist wirklich sehr feucht und in der Bearbeitung anspruchsvoll. Sinnvoll ist es (wenn Zeit vorhanden), den Teig mehrmals zu falten. Nach der Stockgare muss er mit Samthandschuhen angefasst werden, damit er nicht entgast. Ich kann nicht beurteilen, ob du weniger Wasser zugeben solltest. Hab den Teig nicht gesehen 😉 Aber ich würde dir empfehlen, das zu versuchen. Das Brot sollte, wenn alles klappt, wirklich sehr luftig werden. Beste Grüsse, Katharina
Bettina
Liebe Katharina
Danke für Deine Antwort. In der Regel komme ich mit weichen Teigen mittlerweile gut zurecht. Ich werde es also nochmals probieren, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 🙂
Liebe Grüsse, Bettina
Stefanie
hui, sehr schönes Rezept. vielen Dank, so klappt’s sogar bei einem blutigen Anfänger.
Sarah
Dear Katharina,
This dough is waiting to be baked tomorrow morning. I however have a question for you because of your comment on sourness. How can I control it? I like the taste of the bread but sometimes it is just too sour and I would like something less sour. Is there a book you would recommend where I can read more about this? Or better still: could you write a blog entry about how to control the sourness of the bread?!
Thank you,
Sarah 🙂
Katharina Arrigoni
Hallo Sarah – den Säuregrad kannst du mit verschiedenen Stellschrauben steuern. Wichtig ist, dass die Sauerteigkultur nicht zu hungrig ist. Sprich, du solltest sie wenn möglich auf dem „Höhepunkt“ (oder 1-3 Stunden danach) für ein Brot verwenden. Auch das Mehl hat einen Einfluss auf den Geschmack und auch die Temperatur, bei der der Teig gärt. Wenn du auf ein ganz mildes Brot aus bist, empfehle ich dir die klassische „French Method“ mit Gare bei Raumtemperatur (ohne Übernachtgare). Was aber nicht heisst, dass man mit Übernachtgare keine milden Brote fabrizieren kann – wenn man die anfangs erwähnten Punkte beachtet. Grüsse, Katharina
Sina
Salü Katharina
Gestern habe ich mich an dieses gespickte Faulenzerbrot gewagt. Heute morgen konnte ich dann eine köstliche Scheibe davon geniessen. Merci für das tolle Rezept! Ich schwebte (oder besser gesagt schwebe ich immer noch) im 7-Brot-Himmel *.* . Ich habe noch kurz zwei Fragen an dich.
Das Kugelformen bereitet mir Probleme… Da es ja ein sehr weicher Teig ist, wie formst du die Kugel? Analog der vorgehensweise beim Weizensauerteigbrot (Video Turitorial)?
Als ich meinen Gusseisentopf – bereits mit Backpapier ausgelegt – im Backofen bei Temparaturen über 250 ° aufwärmte, kam das Backpapier kohlrabenschwarz heraus… Wie würde das beim Dauer-Backpapier aussehen? Ist es überhaupt so flexibel, dass es sich für den GUsseisentopf eignet und wie hohe Temparaturen „mags verliide“.
Merci für dein Feedback. Freu mich schon auf meine nächste Backstunde.
Katharina Arrigoni
Liebe Sina – danke für deine Rückmeldung. Schön, wenn Brot glücklich macht 😉 Bei weichen Teigen ist es wichtig, Struktur durch „falten“ aufzubauen. Also eher häufiger falten, bis der Teig stabil ist. Beim Formen die Kugel mit der Teigkarte oder den Händen „über den Tisch ziehen“. Das Dauer-Backpapier kannst du auf Mass zuschneiden. Wenn du oft im Topf backst, sicher empfehlenswert. Das Dauer-Backpapier kannst du langfristig locker auf 260 °C erhitzen, mittelfristig sogar auf 300 °C, ohne dass es Schäden nimmt. Ich werde das beim Produkt im Shop noch ergänzen. Grüsse, Katharina
messling
Danke, ich arbeite daran.
Patrizia
Good Boy! #showusyourhansueli
Immer wieder ein Genuss! Diesmal mit 3 g Brotgewürz bereichert, es hätten auch ein paar Gramm mehr sein können!
Katharina Arrigoni
Hoi Patrizia – well done Hansueli. Arbeitet brav 😉 Du machst das aber auch spitze! Danke für das Foto und deine immerwährende Freude am Brotbacken – Katharina
Clarissa
Danke für das Rezept. Ich bin total gespannt auf das Innenleben.
Katharina Arrigoni
Hoi Clarissa – danke dir für’s Nachbacken. Ich hoffe, das Innenleben hat sich zu deiner Zufriedenheit präsentiert 😉 Grüsse, Katharina
Teresa Lanz
Und noch eines von innen, durch das Hanfmehl ist’s auch dünkler!
Katharina Arrigoni
Hoi Teresa – wow, so tolle Farbe. Und auch das Innenleben. Vielen Dank! Grüessli, Katharina
Patrizia
und das Innenleben! YUMMY!!!
Patrizia
« Tu devrais faire brevêter cette recette » meinte mein Nachbar am Telefon als er sich für’s Brot bedankte! Leite das Kompliment direkt an Dich weiter, liebe Katharina!
Beim Anblick des doch sehr sehr weichen Teiges, dachte ich, dass ich einen neuen # einweihen muss … aber tadaaaaa #showusyourfuckedhansueli blieb mir erspart und ich bin recht zufrieden mit dem Resultat! Geschmacklich einfach herrlich! BRAVO!
Katharina Arrigoni
Du bist gut 😉 musste gerade laut herauslachen (nicht nur wegen dem „Brevet“). Wenn du meinst, was ich meine… also das Brot sieht auf jeden Fall absolut Hammer aus! Freut mich sehr! Vielen Dank für’s fleissige Backen und die Fotos. Top! Und Gruss an Hansueli.
Teresa Lanz
Guten Morgen Katharina! Bei uns riecht es schon nach frisch gebackenem Brot. Hab dein gespicktes Faulenzerbrot ausprobiert und was soll ich sagen, ich dachte nicht, dass das Brot so schön aufgeht bei diesem weichen Teig! Hab nur das Kamutmehl mit Hanfmehl ausgetauscht, bin gespannt wie es schmeckt!
Liebe Grüße aus Österreich,
Teresa
Katharina Arrigoni
Hallo Teresa – das sind „Good News“. Danke! Mich würde natürlich brennend interessieren, wie das Brot ausschaut. Hast du es geknipst? Und sonst vielleicht das nächste Mal… Ja, der Teig ist beängstigend weich… wenn möglich Spannung durch Falten aufbauen. Aber auch ohne sind die Resultate nicht schecht… Danke für die tolle Rückmeldung, Gruss Katharina
Teresa Lanz
Mein Brot! ☺️
Anja Strohmeier
Super lecker. Ich habe es mit Weizenvollkorn und Lievito madre gemacht.
Katharina Arrigoni
Hallo Anja – wow, sieht super aus!!! Herzlichen Dank für die Nachricht und das tolle Foto 😉 Katharina
Verena Welker
Hallo Katharina,
Super, dass die Mehle nun auch noch die entsprechenden Nummern haben. Für viele „Nichtschweizer“ eine grosse Hilfe.
Werde das Faulenzerbort nächstens ausprobieren. Das Lieblingsbrot meiner Familie ist einfach Das Tessinerbrötli.
Viele Grüsse aus dem schönen Baden Württemberg Verena
Katharina Arrigoni
Liebe Verena – gerne 😉 Werde das in Zukunft wenn möglich so durchziehen 😉 Vielleicht hast du ja Lust, ein Bild vom Faulenzerbrot hochzuladen, wenn du es gebacken hast. Viel Spass, Katharina
Patrizia
Super! Danke Katharina!
Patrizia
Wow Katharina, das sieht wiedermal super aus! Das kommt direkt auf meine to-bake-Liste für nächste Woche, nicht dass der Hansueli meint er sei hier in den Ferien und zum Faulenzer wird! Huii all diese verschiedenen Mehle! Yummy! Wenn ich meine Kamut-Chörnli selber mahle, ergibt dann das Kamut-Vollkornmehl???
Hast Du den Gärkorb mit Stoff bezogen, weil der Teig so weich ist?
Katharina Arrigoni
Bonjour Patrizia – ja, das Brot wird dir sicher gefallen. Einfach den Gärprozess gut überwachen, v.a. da es bei dir in der Höhe ja schneller geht 😉 Mein Teig war wie geschrieben schon nach 12 Stunden reif. V.a. wenn du noch Malz zugibst… Er sollte luftig, aber nicht übergärt sein… Ja, also faulenzen darf Hansueli nicht. Dafür ist er nicht auf der Welt, gäll!!! Und ja, wenn du das ganze Korn mahlst, so hast du IMMER Vollkorn. Ausser vorher wurde der Keim entfernt, was nur in der Industrie gemacht wird. Damit das Mehl nicht zu schnell ranzig wird. Darf dann aber nicht mehr als Vollkornmehl verkauft werden. Grüessli und ich bin gespannt, wie das Brot geworden ist, Katharina
Katharina Arrigoni
Hoi Patrizia – habe noch vergessen deine Frage zum Bezug im Gärkorb zu beantworten. Bei weichen Teigen ist das sehr praktisch, ja. Dann klebt es nicht so. Man muss sie nicht mal gross bemehlen. Ich habe die jetzt auf vielfachen Wunsch auch im Online-Shop. Und wie ich merke, sind sie sehr beliebt. Ehrlich gesagt, brauchte ich sie vorher nicht, aber jetzt immer mehr. Grüessli, Katharina
Patrizia
Bonjour Katharina, danke für Deine Antwort. Irgendwo muss ich auch noch so ein Ding haben! Kann somit grad eingeweiht werden!
Wenn man das ASG aus dem Kühlschrank nimmt und dann füttert, gilt dies dann schon als 1. Auffrischung?
Happy baking monday!
Katharina Arrigoni
Hoi Patrizia – oder sonst ein Baumwolltüchlein (Nuschi) oder ein dünnes Tuch nehmen… Ja, 1. Fütterung = 1. Auffrischung. Grüessli, Katharina
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