Das Feigenbrot, ein köstlicher Brotring mit entzückender Optik…
Falls du diesem Brotring einen noch extravaganteren Touch geben möchtest, empfehle ich dir die Beigabe von etwas frisch gemahlenem Brotgewürz. Zum Beispiel einen Mix aus Kümmel, Fenchelsamen, Koriander oder Anis… wie es dir gerade gefällt 😉
Dieses Brot passt auch perfekt zu einem Stück herzhaften Käse.
Mein Tipp: aus einer Portion zwei Brote fabrizieren und eines verschenken – oder einfrieren.
Gutes Gelingen 🙂
Schwierigkeit
Zeitplan
Am Tag zuvor: Vorteig herstellen. Am Backtag: Teig zubereiten, 2 Stunden gehen lassen/falten. Formen, nochmals kurz reifen lassen, backen.
Vorteig Am Vortag: Das Wasser in eine kleine Schüssel geben und die Hefe unterrühren. Das Mehl zugeben, mischen und bedecken. Zwei Stunden bei 21–23 °C anspringen lassen, damit die Hefe in Fahrt kommt. Dann bis am nächsten Tag im Kühlschrank reifen lassen. Der Vorteig sollte sich mindestens verdoppeln. Bitte unbedingt sehr frische Hefe verwenden und die Temperatur beachten.
Teigzubereitung Am nächsten Tag: Die Feigen in Stückchen schneiden und in eine kleine Schüssel geben. Mit warmem Wasser übergiessen und mindestens 30 Minuten einweichen lassen. Danach gut abseihen.
Nun alle Zutaten ausser den Feigen in angegebener Reihenfolge in die Teigschüssel geben und 10–12 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten.
Das Einweichwasser der Feigen kannst du trinken oder noch besser als Teil der Schüttflüssigkeit für den Teig verwenden.
Teigruhe/Teig falten Nach 30 Minuten Ruhezeit den Teig auf die leicht mit Wasser besprühte Arbeitsfläche geben (damit der Teig nicht anklebt) und vorsichtig mit befeuchteten (!) Fingern auseinanderziehen, bis er ca. 0.5cm dick ist. Die zuvor eingeweichten Feigenstückchen gleichmässig auf dem Teig verteilen, etwas in den Teig drücken und anschliessend einfalten.
Den Teig nach 30 Minuten erneut – dieses Mal direkt in der Schüssel – mit der nassen Hand falten.
Teig weitere 30–60 Minuten reifen lassen – bis er merklich luftig ist.
Ich empfehle generell, feuchte Zutaten – wie z.B. Feigen – durch diese Einfalttechnik zum Teig zu geben und nicht unterzukneten. Auf diese Weise wird ein „Verschmieren“ des Teiges verhindert und das Brot profitiert geschmacklich und optisch 🙂
Formen/zweite Teigruhe Den Teig mithilfe der Teigkarte mit der glatten Seite nach unten vorsichtig auf die gleichmässig bemehlte Arbeitsfläche geben. Zu einer Kugel einschlagen, danach zu einer Teigtasche – einem länglichen Teigstück – formen. 10 Minuten mit einem Küchentuch bedeckt entspannen lassen – da sich der Teig sonst zäh verhält und sich zusammenzieht ==> Gluten 🙂
Wie du eine Teigtasche formst und damit eine super Spannung und Gleichmässigkeit in deine Teigstücke bringst, erkläre ich dir in diesem Rezept (siehe etwas weiter unten): Veganer Kakao-Zopf.
Nun die Teigtasche mit beiden Händen zu einem gleichmässigen, 50–60cm langen Strang formen und diesen – für eine einfachere Handhabung – auf ein bereitgestelltes Backpapier rollen. Ein Ende des Strangs mit einem Auswallholz zu einem 8–10cm langen, dünnen und etwas in die Breite gehenden Lappen auswallen. Wenn nötig den Teig während dem Auswallen etwas bemehlen.
Zum Ring biegen, den Teiglappen über das andere Ende legen und unter dem Ring andrücken. Ein Glas in das Loch stellen (damit das Loch während dem Reifen nicht verschwindet), mit einem Küchentuch bedecken und nochmals 15–30 Minuten bei 21–23 °C reifen lassen.
Einscheren/Einschneiden/Backen Den Feigen-Ring gleichmässig, grosszügig bemehlen. Den Teiglappen mit einer sauberen Schere und den Ring mit einem scharfen Messer, am besten einem geraden Bäckermesser, einschneiden und im sehr gut vorgeheizten Ofen zuerst 10 Minuten bei 250 °C mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Ofentüre öffnen, um den Dampf abzulassen. Dann weitere 25 Minuten bei 210 °C fertig backen.
Das Bürli ist vor allem in der Deutschschweiz ein absoluter Brötli-Klassiker, der nicht selten mit einem Haufen voll Kindheitserinnerungen verbunden ist. Einen speziellen Status hat es aber sicher im Kanton St. Gallen, wo die Brot-Kugeln unwillkürlich mit der Olma-Bratwurst oder dem Olmaschüblig in Verbindung gebracht werden. Meist wird das Bürli im Doppelpack angeboten. Aber auch Viererpäckli sind gang und gäbe. …
Mit diesem Rezept hatte ich einen Riesen-Spass! Eine Mohn-Marzipan-Mischung ist im Nu fabriziert – diese hier ganz ohne zusätzlichen Zucker. Die Zugabe von etwas Orangenschale und -saft und einem Hauch Vanillemark gibt dem Zopf einen ganz speziellen Charakter. Den Mohn kannst du entweder in einer Mühle mit Stahlmahlwerk selber mahlen (bitte keine Mühle mit Steinmahlwerk …
Auf der Webseite „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ ist allerhand Interessantes über das „pane ticinese“ zu erfahren. Zum Beispiel, dass es von den Schweizern ursprünglich aus Italien adaptiert und bereits im 14. Jahrhundert von Tessiner Bäckereien angeboten wurde. Oder dass es in der italienischen Schweiz unter diversen, nach Region unterschiedlichen Namen bekannt ist. So heisst es …
Feigenbrot
Ein neues Lieblingsrezept von mir im Blog:
Das Feigenbrot, ein köstlicher Brotring mit entzückender Optik…
Falls du diesem Brotring einen noch extravaganteren Touch geben möchtest, empfehle ich dir die Beigabe von etwas frisch gemahlenem Brotgewürz. Zum Beispiel einen Mix aus Kümmel, Fenchelsamen, Koriander oder Anis… wie es dir gerade gefällt 😉
Dieses Brot passt auch perfekt zu einem Stück herzhaften Käse.
Mein Tipp: aus einer Portion zwei Brote fabrizieren und eines verschenken – oder einfrieren.
Gutes Gelingen 🙂
Schwierigkeit

Zeitplan
Am Tag zuvor: Vorteig herstellen. Am Backtag: Teig zubereiten, 2 Stunden gehen lassen/falten. Formen, nochmals kurz reifen lassen, backen.
Zutaten
Zubereitung
Vorteig
Am Vortag: Das Wasser in eine kleine Schüssel geben und die Hefe unterrühren. Das Mehl zugeben, mischen und bedecken. Zwei Stunden bei 21–23 °C anspringen lassen, damit die Hefe in Fahrt kommt. Dann bis am nächsten Tag im Kühlschrank reifen lassen. Der Vorteig sollte sich mindestens verdoppeln. Bitte unbedingt sehr frische Hefe verwenden und die Temperatur beachten.
Teigzubereitung
Am nächsten Tag: Die Feigen in Stückchen schneiden und in eine kleine Schüssel geben. Mit warmem Wasser übergiessen und mindestens 30 Minuten einweichen lassen. Danach gut abseihen.
Nun alle Zutaten ausser den Feigen in angegebener Reihenfolge in die Teigschüssel geben und 10–12 Minuten auf mittlerer Stufe zu einem weichen und geschmeidigen Teig kneten.
Ideale Teigtemperatur: 21–23 °C.
Teig luftdicht bedecken und an einen 21–23 °C warmen Ort stellen.
Das Einweichwasser der Feigen kannst du trinken oder noch besser als Teil der Schüttflüssigkeit für den Teig verwenden.
Teigruhe/Teig falten
Nach 30 Minuten Ruhezeit den Teig auf die leicht mit Wasser besprühte Arbeitsfläche geben (damit der Teig nicht anklebt) und vorsichtig mit befeuchteten (!) Fingern auseinanderziehen, bis er ca. 0.5cm dick ist. Die zuvor eingeweichten Feigenstückchen gleichmässig auf dem Teig verteilen, etwas in den Teig drücken und anschliessend einfalten.
Teig wieder in die Teigschüssel geben und luftdicht bedecken.
Den Teig nach 30 Minuten erneut – dieses Mal direkt in der Schüssel – mit der nassen Hand falten.
Teig weitere 30–60 Minuten reifen lassen – bis er merklich luftig ist.
Ich empfehle generell, feuchte Zutaten – wie z.B. Feigen – durch diese Einfalttechnik zum Teig zu geben und nicht unterzukneten. Auf diese Weise wird ein „Verschmieren“ des Teiges verhindert und das Brot profitiert geschmacklich und optisch 🙂
Formen/zweite Teigruhe
Den Teig mithilfe der Teigkarte mit der glatten Seite nach unten vorsichtig auf die gleichmässig bemehlte Arbeitsfläche geben. Zu einer Kugel einschlagen, danach zu einer Teigtasche – einem länglichen Teigstück – formen. 10 Minuten mit einem Küchentuch bedeckt entspannen lassen – da sich der Teig sonst zäh verhält und sich zusammenzieht ==> Gluten 🙂
Wie du eine Teigtasche formst und damit eine super Spannung und Gleichmässigkeit in deine Teigstücke bringst, erkläre ich dir in diesem Rezept (siehe etwas weiter unten): Veganer Kakao-Zopf.
Nun die Teigtasche mit beiden Händen zu einem gleichmässigen, 50–60cm langen Strang formen und diesen – für eine einfachere Handhabung – auf ein bereitgestelltes Backpapier rollen. Ein Ende des Strangs mit einem Auswallholz zu einem 8–10cm langen, dünnen und etwas in die Breite gehenden Lappen auswallen. Wenn nötig den Teig während dem Auswallen etwas bemehlen.
Zum Ring biegen, den Teiglappen über das andere Ende legen und unter dem Ring andrücken. Ein Glas in das Loch stellen (damit das Loch während dem Reifen nicht verschwindet), mit einem Küchentuch bedecken und nochmals 15–30 Minuten bei 21–23 °C reifen lassen.
Einscheren/Einschneiden/Backen
Den Feigen-Ring gleichmässig, grosszügig bemehlen. Den Teiglappen mit einer sauberen Schere und den Ring mit einem scharfen Messer, am besten einem geraden Bäckermesser, einschneiden und im sehr gut vorgeheizten Ofen zuerst 10 Minuten bei 250 °C mit Dampf backen. Nach 10 Minuten die Ofentüre öffnen, um den Dampf abzulassen. Dann weitere 25 Minuten bei 210 °C fertig backen.
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Das Bürli ist vor allem in der Deutschschweiz ein absoluter Brötli-Klassiker, der nicht selten mit einem Haufen voll Kindheitserinnerungen verbunden ist. Einen speziellen Status hat es aber sicher im Kanton St. Gallen, wo die Brot-Kugeln unwillkürlich mit der Olma-Bratwurst oder dem Olmaschüblig in Verbindung gebracht werden. Meist wird das Bürli im Doppelpack angeboten. Aber auch Viererpäckli sind gang und gäbe. …
Mohn-Marzipan-Zopf
Mit diesem Rezept hatte ich einen Riesen-Spass! Eine Mohn-Marzipan-Mischung ist im Nu fabriziert – diese hier ganz ohne zusätzlichen Zucker. Die Zugabe von etwas Orangenschale und -saft und einem Hauch Vanillemark gibt dem Zopf einen ganz speziellen Charakter. Den Mohn kannst du entweder in einer Mühle mit Stahlmahlwerk selber mahlen (bitte keine Mühle mit Steinmahlwerk …
Tessinerbrot
Auf der Webseite „Kulinarisches Erbe der Schweiz“ ist allerhand Interessantes über das „pane ticinese“ zu erfahren. Zum Beispiel, dass es von den Schweizern ursprünglich aus Italien adaptiert und bereits im 14. Jahrhundert von Tessiner Bäckereien angeboten wurde. Oder dass es in der italienischen Schweiz unter diversen, nach Region unterschiedlichen Namen bekannt ist. So heisst es …