Sicher kennst du die schwedischen Cinnamon Buns, auch Kanelbullar genannt. Diese verboten leckeren, mit Butter und Zimt-Zucker bestrichenen und in Scheiben geschnittenen Hefeteigrollen sind auch bei uns sehr beliebt. Bei King Arthur bin ich über die gezwirbelte, sternförmige Variante dieser süssen Sünde gestossen. Der Pizza-Stern ist ein echter Hingucker, der es mir sofort angetan hat. Auf der Suche nach einer salzigen Interpretation dieses optisch bezaubernden Brotes bin ich auf die Idee mit dem Pizza-Teig gekommen, der – so finde ich – zusammen mit dem Pesto und der Tomatensauce perfekt zu einem (Weihnachts-)Apéro passt. Die einzelnen Stücke lassen sich wunderbar von Hand „abdrehen“. Und damit du dich selber überzeugen kannst, wie einfach dieses Pizza-Brot in der Herstellung ist, habe ich dazu ein Video-Tutorial erstellt. Let’s twist again!
Andere Ideen?
Vielleicht passt da auch Knoblauch rein, oder eine Zwiebel-Speck-Füllung mit Crème Fraîche, ähnlich wie bei der Tarte Flambée? Oder gedämpftes Gemüse, je nach Saison? Falls du noch andere Kombinationen entdeckst, es interessiert mich sehr. Ich freue mich auch immer wieder über Fotos von Nachgebackenem. Viel Spass und en Guete!
Schwierigkeit
Zeitplan
Vorarbeiten
Arbeiten am Backtag
15 Minuten
1-2 Stunden
8-12 Stunden
2-3 Stunden
Zutaten
Poolish/Vorteig
150g
Wasser
150g
Weizen-Weissmehl oder italienisches Weizenmehl Typ 00
Weizen-Weissmehl oder italienisches Weizenmehl Typ 00
11g
Olivenöl
15g
Frischhefe
15g
Salz
Füllung
je ca. 100g
Pesto- und Tomatensauce (je nach Gusto)
Zubereitung
Poolish/Vorteig Am Vortag 0,2g Hefe in 150g Wasser auflösen. 150g Weissmehl dazugeben, gut umrühren und bis am nächsten Morgen abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen. Der Poolish sollte dann mit vielen kleinen Bläschen ausgestattet sein.
Hauptteig Am nächsten Tag:
Den Poolish und alle Zutaten vom Hauptteig 5 Minuten auf niedrigster Stufe mischen und dann nochmals 5-10 Minuten auf zweiter Stufe durchkneten bis ein weicher, elastischer Teig entstanden ist. Dann abgedeckt 1-2 Stunden aufgehen lassen. Wenn zeitlich möglich, nach 30 und 60 Minuten falten.
Formen Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier gleich grosse Teiglinge abwägen. Zu Kugeln formen und nochmals 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die Teiglinge werden zu 4 gleich grossen Kugeln geformt und ruhen dann 10 Minuten aus.
Danach die Kugeln von Hand so weit wie möglich flach drücken und weitere 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die von Hand flachgedrückten Kugeln nochmals 10 Minuten entspannen lassen.
Die „Entspannung“ der (flachgedrückten) Kugeln ermöglicht ein besseres Auswallen des Teiges. Bekommt er diese Ruhe nicht, ist er möglicherweise so elastisch und widerspenstig, dass er sich nur sehr schlecht ausrollen lässt (er zieht sich immer wieder zusammen) und im schlimmsten Fall sogar reisst.
Rondellen auswallen
Jetzt sollte dem Auswallen des Teiges aber nichts mehr im Wege stehen. Und zwar je dünner, je besser. Die erste Rondelle mit Tomatensauce bestreichen, dann die zweite Rondelle drauflegen. Die zweite Rondelle mit Pesto-Sauce bestreichen, dann die dritte drauflegen. Auf die dritte nochmals eine Lage Tomatensauce und mit der vierten abdecken.
Tomatensauce- und Pesto. Harmoniert toll.
Die geschichtete Rondelle lässt sich besser schneiden, wenn sie etwas kühl ist. Deshalb empfehle ich dir, sie davor noch 10-20 Minuten zu kühlen. Im Winter geht das super draussen oder sonst einfach in den Kühli.
Jetzt geh’s aber zur Sache… Die Rondelle rundherum gleichmässig abschneiden. Entweder mit einem scharfen, nicht gezackten Messer oder einem Pizza-Schneider. Du kannst auch einen grossen Teller zur Hilfe nehmen, um die Rundung vorab einzudrücken und nachzufahren. Dann die Rondelle bemehlen und mit einem umgekehrten Glas einen Ring in die Mitte drücken. Jetzt die „Strahlen“ mit dem Messer einschneiden. Zuerst bei 12, 3, 6 und 9 Uhr. Und dann die Viertel nochmals in 3 oder 4 Stücke teilen. Je zwei Stränge in entgegengesetzter Richtung verzwirbeln. Die Enden etwas festdrücken.
So. Jetzt kann gezwirbelt werden.
Wenn man weiss, wie es geht, ist es kein Geniestreich…
Video-Tutorial: die Schritt für Schritt-Anleitung für den Pizza-Stern findest du hier.
Backen
Den Pizza-Stern ca. 20 Minuten bei 220° backen. Immer mal wieder reinschauen – wie bei der Pizza… Ganz unverschämt fein ist der Pizza-Stern, wenn er noch lauwarm serviert wird 😉
Aussen knusprig – innen schön feucht. Ein prächtiges Farbenspiel!
Liebe Katharina, vorweg ein grosses Kompliment für deine wunderbaren Rezepte. Ich habe nächstens einen Anlass mit ca 80 Personen zum Apéro. Der Stern kommt immer super an bei den Gästen. Ich würde ihn gerne vorbereiten. Hast du den Stern auch schon einmal eingefroren? Wenn ja, ungebacken, oder bereits voegebacken. Ich bin gespannt auf dein Feedback . Herzliche Grüsse Barbara
Liebe Barbara – schön, dass den Weg zu mir gefunden hast und es freut mich natürlich sehr, dass dir meine Rezepte passen 😉 Den Pizza-Stern würde ich nicht vorbacken, das würde die Qualität sehr mindern. Du hast aber folgende Möglichkeiten: ausgerollte Rondellen schichtenweise (mit Backpapier getrennt) kühlen (eher kalt, 4 °C, mehrere Tage möglich) und dann direkt vor dem Apéro füllen/backen. Oder die gefüllten Sterne kühlen, auch eher kalt, 1 Tag sicher möglich, ca. 4 °C. Hier besteht eine kleine Gefahr, dass der Teig – je nach Flüssigkeit – pampig wird. Muss aber nicht sein! Ich persönlich würde Variante 1 wählen und im Voraus alles vorbereiten. Gib Bescheid wie es gelaufen ist und happy baking – Katharina
Hallo Dorothée – grundsätzlich geht das. Ich würde aber etwas weniger Hefe nehmen und schauen, dass es im Kühlschrank max. 6 °C kalt ist. Zudem besteht hier etwas die Gefahr, dass der Belag den Teig etwas aufweicht (muss aber nicht eintreten). Eine andere Variante wäre, die Rondellen zu kühlen und den (ebenfalls vorbereiteten) Belag kurz vor dem Backen aufzutragen. Gib Bescheid, wie es gelaufen ist und schick doch mal ein Bild, wenn du magst. Grüsse, Katharina
Der Pizzastern ist ein Hochgenuss für die Sinne! Der wunderbar knusprig-luftige Teig kombiniert mit einer feinen Pesto und Tomatensauce kitzelt die Geschmacksnerven aus der Reserve. Zwei auf einen Streich – etwas fürs Auge und den Gaumen.
Ich backe den in einer Tarteform, dann bekommt man die Rundung einfacher hin und kann ihn dann auch super mit zu einer Fete mitnnehmen. Sollte auch mit Erdnussbutter und Marmelade eine perfekte Kombi sein.
Super Idee, muss ich nächstes Mal auch ausprobieren. Und was bei mir auf der Liste steht ist der Klassische mit Butter und Zimtzucker. Gruss und bis bald, Katharina
Jeden Herbst sammle ich ganz legal bei meinem Lieblingsbaum Baumnüsse. Diese werden dann in der Spätherbstsonne luftgetrocknet. Spätestens an Weihnachten sind die Omega-3-Bomben dann bereit, um geknackt zu werden. Baumnüsse findest du zu dieser Zeit auch an Wochenmärkten oder direkt beim Bauern. Kühl und vor allem trocken gelagert, können sie mindestens ein Jahr ohne Qualitätsverluste aufbewahrt …
Ich werde immer wieder gefragt, was ich denn so mit dem übrig gebliebenen Anstellgut mache. Es fühlt sich einfach nicht gut an, wenn man gläserweise Sauerteigkulturen in den Kehricht kippt. Hier habe ich detaillierter über meine Erfahrungen berichtet. Da ich mein Anstellgut vor dem Brot backen mehrmals auffrische, habe ich nämlich innerhalb eines Tages eine ordentliche Portion aktives Anstellgut produziert. …
Der Winston Knot, auf Deutsch Winston Brot oder Winston Knopf, ist eine gängige Flechttechnik in Bäckereien. Auch Jeffrey Hamelmann erklärt diese optisch sehr reizende und doch einfache Art zu zöpfeln in seinem Buchklassiker „Bread“. Charakteristisch ist der eher feste Teig und das lockere Flechten. Ist der Knoten einmal fertig aufgearbeitet, sollte er noch etwas weitergären. So reisst …
Pizza-Stern
Sicher kennst du die schwedischen Cinnamon Buns, auch Kanelbullar genannt. Diese verboten leckeren, mit Butter und Zimt-Zucker bestrichenen und in Scheiben geschnittenen Hefeteigrollen sind auch bei uns sehr beliebt. Bei King Arthur bin ich über die gezwirbelte, sternförmige Variante dieser süssen Sünde gestossen. Der Pizza-Stern ist ein echter Hingucker, der es mir sofort angetan hat. Auf der Suche nach einer salzigen Interpretation dieses optisch bezaubernden Brotes bin ich auf die Idee mit dem Pizza-Teig gekommen, der – so finde ich – zusammen mit dem Pesto und der Tomatensauce perfekt zu einem (Weihnachts-)Apéro passt. Die einzelnen Stücke lassen sich wunderbar von Hand „abdrehen“. Und damit du dich selber überzeugen kannst, wie einfach dieses Pizza-Brot in der Herstellung ist, habe ich dazu ein Video-Tutorial erstellt. Let’s twist again!
Andere Ideen?
Vielleicht passt da auch Knoblauch rein, oder eine Zwiebel-Speck-Füllung mit Crème Fraîche, ähnlich wie bei der Tarte Flambée? Oder gedämpftes Gemüse, je nach Saison? Falls du noch andere Kombinationen entdeckst, es interessiert mich sehr. Ich freue mich auch immer wieder über Fotos von Nachgebackenem. Viel Spass und en Guete!
Schwierigkeit

Zeitplan
Zutaten
Zubereitung
Poolish/Vorteig
Am Vortag 0,2g Hefe in 150g Wasser auflösen. 150g Weissmehl dazugeben, gut umrühren und bis am nächsten Morgen abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen. Der Poolish sollte dann mit vielen kleinen Bläschen ausgestattet sein.
Hauptteig
Am nächsten Tag:
Den Poolish und alle Zutaten vom Hauptteig 5 Minuten auf niedrigster Stufe mischen und dann nochmals 5-10 Minuten auf zweiter Stufe durchkneten bis ein weicher, elastischer Teig entstanden ist. Dann abgedeckt 1-2 Stunden aufgehen lassen. Wenn zeitlich möglich, nach 30 und 60 Minuten falten.
Formen
Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier gleich grosse Teiglinge abwägen. Zu Kugeln formen und nochmals 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die Teiglinge werden zu 4 gleich grossen Kugeln geformt und ruhen dann 10 Minuten aus.
Danach die Kugeln von Hand so weit wie möglich flach drücken und weitere 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
Die von Hand flachgedrückten Kugeln nochmals 10 Minuten entspannen lassen.
Die „Entspannung“ der (flachgedrückten) Kugeln ermöglicht ein besseres Auswallen des Teiges. Bekommt er diese Ruhe nicht, ist er möglicherweise so elastisch und widerspenstig, dass er sich nur sehr schlecht ausrollen lässt (er zieht sich immer wieder zusammen) und im schlimmsten Fall sogar reisst.
Rondellen auswallen
Jetzt sollte dem Auswallen des Teiges aber nichts mehr im Wege stehen. Und zwar je dünner, je besser. Die erste Rondelle mit Tomatensauce bestreichen, dann die zweite Rondelle drauflegen. Die zweite Rondelle mit Pesto-Sauce bestreichen, dann die dritte drauflegen. Auf die dritte nochmals eine Lage Tomatensauce und mit der vierten abdecken.
Tomatensauce- und Pesto. Harmoniert toll.
Die geschichtete Rondelle lässt sich besser schneiden, wenn sie etwas kühl ist. Deshalb empfehle ich dir, sie davor noch 10-20 Minuten zu kühlen. Im Winter geht das super draussen oder sonst einfach in den Kühli.
Jetzt geh’s aber zur Sache…
Die Rondelle rundherum gleichmässig abschneiden. Entweder mit einem scharfen, nicht gezackten Messer oder einem Pizza-Schneider. Du kannst auch einen grossen Teller zur Hilfe nehmen, um die Rundung vorab einzudrücken und nachzufahren. Dann die Rondelle bemehlen und mit einem umgekehrten Glas einen Ring in die Mitte drücken. Jetzt die „Strahlen“ mit dem Messer einschneiden. Zuerst bei 12, 3, 6 und 9 Uhr. Und dann die Viertel nochmals in 3 oder 4 Stücke teilen. Je zwei Stränge in entgegengesetzter Richtung verzwirbeln. Die Enden etwas festdrücken.
So. Jetzt kann gezwirbelt werden.
Wenn man weiss, wie es geht, ist es kein Geniestreich…
Video-Tutorial: die Schritt für Schritt-Anleitung für den Pizza-Stern findest du hier.
Backen
Den Pizza-Stern ca. 20 Minuten bei 220° backen. Immer mal wieder reinschauen – wie bei der Pizza… Ganz unverschämt fein ist der Pizza-Stern, wenn er noch lauwarm serviert wird 😉
Aussen knusprig – innen schön feucht. Ein prächtiges Farbenspiel!
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10 replies to “Pizza-Stern”
Barbara
Liebe Katharina, vorweg ein grosses Kompliment für deine wunderbaren Rezepte. Ich habe nächstens einen Anlass mit ca 80 Personen zum Apéro. Der Stern kommt immer super an bei den Gästen. Ich würde ihn gerne vorbereiten. Hast du den Stern auch schon einmal eingefroren? Wenn ja, ungebacken, oder bereits voegebacken. Ich bin gespannt auf dein Feedback . Herzliche Grüsse Barbara
Katharina Arrigoni
Liebe Barbara – schön, dass den Weg zu mir gefunden hast und es freut mich natürlich sehr, dass dir meine Rezepte passen 😉 Den Pizza-Stern würde ich nicht vorbacken, das würde die Qualität sehr mindern. Du hast aber folgende Möglichkeiten: ausgerollte Rondellen schichtenweise (mit Backpapier getrennt) kühlen (eher kalt, 4 °C, mehrere Tage möglich) und dann direkt vor dem Apéro füllen/backen. Oder die gefüllten Sterne kühlen, auch eher kalt, 1 Tag sicher möglich, ca. 4 °C. Hier besteht eine kleine Gefahr, dass der Teig – je nach Flüssigkeit – pampig wird. Muss aber nicht sein! Ich persönlich würde Variante 1 wählen und im Voraus alles vorbereiten. Gib Bescheid wie es gelaufen ist und happy baking – Katharina
Dorothée Krapf
Hallo, kann ich den pizza stern auch fertigstellen und einen tag im kühlschrank aufbewahren, bevor ich ihn backe?
Liebe Grüsse
Dorothée
Katharina Arrigoni
Hallo Dorothée – grundsätzlich geht das. Ich würde aber etwas weniger Hefe nehmen und schauen, dass es im Kühlschrank max. 6 °C kalt ist. Zudem besteht hier etwas die Gefahr, dass der Belag den Teig etwas aufweicht (muss aber nicht eintreten). Eine andere Variante wäre, die Rondellen zu kühlen und den (ebenfalls vorbereiteten) Belag kurz vor dem Backen aufzutragen. Gib Bescheid, wie es gelaufen ist und schick doch mal ein Bild, wenn du magst. Grüsse, Katharina
Dorothée
Super tolles Rezept – Danke!
Katharina Arrigoni
Ohhhhhhhhhhhhhh!!!!! Soooo schön! Danke liebe Dorothée für das wunderbare Bild. Und ganz liebe Grüsse. Und weiterhin viel Spass beim Backen, Katharina
Alexandra Scherer
Der Pizzastern ist ein Hochgenuss für die Sinne! Der wunderbar knusprig-luftige Teig kombiniert mit einer feinen Pesto und Tomatensauce kitzelt die Geschmacksnerven aus der Reserve. Zwei auf einen Streich – etwas fürs Auge und den Gaumen.
Katharina Arrigoni
Liebe Alexandra herzlichen Dank für deinen Kommentar. Es freut mich sehr, dass es dir und deiner Familie geschmeckt hat. Liebe Grüsse, Katharina
Ulrike
Ich backe den in einer Tarteform, dann bekommt man die Rundung einfacher hin und kann ihn dann auch super mit zu einer Fete mitnnehmen. Sollte auch mit Erdnussbutter und Marmelade eine perfekte Kombi sein.
Katharina Arrigoni
Super Idee, muss ich nächstes Mal auch ausprobieren. Und was bei mir auf der Liste steht ist der Klassische mit Butter und Zimtzucker. Gruss und bis bald, Katharina
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Jeden Herbst sammle ich ganz legal bei meinem Lieblingsbaum Baumnüsse. Diese werden dann in der Spätherbstsonne luftgetrocknet. Spätestens an Weihnachten sind die Omega-3-Bomben dann bereit, um geknackt zu werden. Baumnüsse findest du zu dieser Zeit auch an Wochenmärkten oder direkt beim Bauern. Kühl und vor allem trocken gelagert, können sie mindestens ein Jahr ohne Qualitätsverluste aufbewahrt …
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Ich werde immer wieder gefragt, was ich denn so mit dem übrig gebliebenen Anstellgut mache. Es fühlt sich einfach nicht gut an, wenn man gläserweise Sauerteigkulturen in den Kehricht kippt. Hier habe ich detaillierter über meine Erfahrungen berichtet. Da ich mein Anstellgut vor dem Brot backen mehrmals auffrische, habe ich nämlich innerhalb eines Tages eine ordentliche Portion aktives Anstellgut produziert. …
Zopf-Knopf mit Safran
Der Winston Knot, auf Deutsch Winston Brot oder Winston Knopf, ist eine gängige Flechttechnik in Bäckereien. Auch Jeffrey Hamelmann erklärt diese optisch sehr reizende und doch einfache Art zu zöpfeln in seinem Buchklassiker „Bread“. Charakteristisch ist der eher feste Teig und das lockere Flechten. Ist der Knoten einmal fertig aufgearbeitet, sollte er noch etwas weitergären. So reisst …